Review: X-Plane

Der Sonnenuntergang ist in X-Plane sehr schön anzuschauen
Es ist frühmorgens: Nebelschwaden steigen vom Rollfeld auf. Heute ist ein besonderer Tag: Die neue X-15 der NASA soll zum ersten Mal abheben und ich wurde ausgesucht, sie zu steuern. Ich kann das Adrenalin nicht zurückhalten, zu groß ist die Aufregung vor dieser gefährlichen Mission. Doch immerhin hat man es in den letzten Jahren geschafft, dass immer weniger Testflugzeuge abstürzen weil das Flugverhalten bereits vorher am PC genau errechnet werden kann.
Für diese Berechnungen steht ein spezielles mathematisches Verfahren zur Verfügung: die Blade Element Theory. Genau mit diesem Verfahren berechnet auch der Flugsimulator X-Plane das Flugverhalten der enthaltenen Modelle. Der Designer gibt die Form des Fliegers im Plane-Maker ein und dieser berechnet automatisch, wie sich das Flugzeug der Luft anfühlen würde.
Das funktioniert so gut, dass viele Experimental-Flugzeugbauer aus den USA mit diesem Programm die Flugtauglichkeit ihrer Projekte prüfen.
Nun möchten wir diese Alternative zum FS2004 einmal genauer vorstellen, kann X-Plane den FS9 ersetzen?

Standardflughafen in der Pampa: die Darstellung ist nicht überzeugend
Kauf, Installation & Sonstiges
Wie bereits gesagt, wird X-Plane in einer deutschsprachigen Version von Application Systems Heidelberg vertrieben. Aus gleichem Hause stammen übrigens auch Falcon 4.0 "Allied Force" und F/A-18 "Operation Desert Storm". Im Prinzip gibt es X-Plane überall wo es Computerspiele gibt, z.B. auch bei Amazon. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei ca. 40€. Dafür bekommt man eine DVD-Box mit der X-Plane-DVD und einem kleinen Handbuch. Darin sind ein paar grundlegende Dinge zu X-Plane erklärt und die wichtigsten Tastenkombinationen aufgeführt. Ein ausführlicheres Handbuch gibt es in Englischer Sprache auf der DVD.
Die Installation ist unproblematisch: Man legt die DVD ein und startet das Setup. Nach Angabe des Installationsordners geschieht alles automatisch, man muss lediglich angeben, ob man die X-Plane-7-Szenerie für die ganze Welt haben möchte oder die neue X-Plane-8-Szenerie für die USA. Für diese Review haben wir uns für die zweite Variante entschieden, da es für Deutschland eine gute Freeware-Addon-Szenerie gibt. Der Speicherplatzbedarf ist übrigens relativ hoch: bei uns liegt er bei ca. 3 GB.
Wer X-Plane zuerst einmal ausprobieren möchte, hat die Möglichkeit eine Demo herunterzuladen. Diese ist voll funktionsfähig, nach einer halben Stunde wird allerdings die Joystickunterstützung abgeschaltet. Solche Demos sollte es öfters geben, eine tolle Sache!
Übrigens erscheinen ständig Updates, die auf x-plane.com heruntergeladen werden können.
Nun aber auf ins Abenteuer! Was kann X-Plane dem MS-verwöhnten Simmer bieten?

Aussagelose, eckig abgehackte Texturen: So ist die Szenerie von X-Plane
Landschaft:
Entscheidend für die Atmosphäre in einem Flugsimulator ist die Kombination aus Wetter und Szenerie. Bei der Szeneriedarstellung wurden zur aktuellen Version große Fortschritte gemacht. Dennoch erinnert sie in erster Linie an den FS2000. Die Küstenlinien beispielsweise sind eckig und nicht rund, der Übergang zum Wasser ist abrupt und ohne einen Strand oder Ähnliches. Immerhin hat aber auch X-Plane eine Engine, die unterschiedliche Texturen vermischen kann, sodass die Übergänge zwischen den unterschiedlichen Landschaftsformen fließend sind. Diese Texturen an sich fand ich jedoch eher enttäuschend. Fliegt man beispielsweise nach New York, hat das man das Gefühl über einer Wiese mit ein paar größeren Wohnhäusern zu fliegen, das ist bei allen anderen Städten nicht anders. Auch sonst passen die Farben der Texturen nicht so gut: im Grand Canyon hat man das Gefühl über Sanddünen zu fliegen und nicht über den orangenen Felsboden dieser Gegend. San Francisco ist eine Stadt im Wald, von der Golden Gate Bridge fehlt jede Spur. Die Texturen sind insgesamt relativ unschön und können keinesfalls mit denen anderer Simulatoren wie Falcon 4, LockOn oder dem MSFS 200x mithalten.
AutoGen gibt es übrigens auch: überall stehen Häuser herum. Bäume und andere Objekte sucht man jedoch vergebens. Auch die Gestaltung der Straßen lässt eher zu Wünschen übrig: sie verlaufen nicht immer genau auf dem Boden, sondern verschwinden manchmal unter der Erde oder schweben in der Luft. Auch Unterbrechungen des Straßenverlaufs sind üblich und stören sehr.
Das Meshsystem ist mit dem des FS2000 zu vergleichen: die Auflösung ist recht gut. Jedoch kam es bei unserem Testsystem immer wieder zu Darstellungsfehlern. In manchen Bergen waren dann große Löcher vorhanden, durch die man auf dahinter liegende Texturschichten blicken konnte.
Die Standardflugplätze lassen ebenfalls zu Wünschen übrig: generell sind sie am ehesten mit dem FS2000 vergleichbar: die Taxiways haben keine Rollwegmarkierungen und sind auch nicht irgendwie abgerundet oder beschriftet. Auf den Vorfeldern herrscht gähnende Leere, auch eine Basistextur, die den Flugplatz gegen seine Umgebung abgrenzt, fehlt.
Insgesamt hinterlässt die Szenerie nach wie vor einen eher negativen Eindruck: man hat einfach das Gefühl, als sei all dies nicht ausgereift. Ständig tauchen Grafikfehler auf. Hinzu kommt die mangelhafte Umsetzung der größeren Städte, wo nicht einmal eine vernünftige Bodentextur existiert. Ein Nutzer des FS2004 wird zwangsläufig schwer enttäuscht sein.


Auch in Salt Lake City oder Manhattan ist wenig los.
Wetter und Jahreszeiten:
Der zweite Punkt, der maßgeblich für das Ambiente mitverantwortlich ist, ist der Himmel mit allem, was dazu gehört. Das sind z.B. die Wolken, die Sonne, Sterne, das Himmelsblau und das Wetter. Schaut man einmal auf die X-Plane-Homepage, so findet man relativ wenig Screenshots und diese wenigen Shots zeigen vor allem den Himmel und das Wetter. Nicht ohne Grund. Denn der Himmel sieht wirklich sehr gut aus. Die Farben passen sehr gut und die 3D-Wolken geben ein realistisches Bild ab. Allerdings bieten sich bei den Wolken lange nicht so viele Einstellungsmöglichkeiten wie beim MSFS. Nur zwei der unterschiedlichen Varianten sind überhaupt dreidimensional, die anderen sind einfach Texturlayer, die in der entsprechenden Höhe angelegt werden. Stellt man das Wetter aber intelligent ein, sieht es grandios aus.
Wieder einmal ist es natürlich so, dass nicht so sehr das Aussehen zählt, sondern mehr die Funktion. Und hier ist X-Plane dem FS deutlich voraus. Je nach Einstellung ist das Wetter überaus dynamisch, es gibt Scherwinde, Turbulenzen, Luftlöcher, vereiste Startbahnen, Thermik, Eisansatz auf dem Flugzeug und mehr. Die Fliegerei unter den unterschiedlichsten Wetterbedingungen wird überaus realistisch dargeboten.
Wenn man in entsprechend großer Höhe mit den richtigen Einstellungen fliegt, könnte man manchmal tatsächlich vergessen, dass man vor einer Simulation sitzt. Traumhaft schön sind die Bilder, die sich mit dieser Engine erzeugen lassen. Dennoch hätte man gerade bei der Darstellung des Wetters noch ein paar Schritte weiter gehen können, die eigentliche Simulation ist allerdings perfekt.

Die Darstellung der Wolken ist sehr schön.
Flugzeuggestaltung:
- Aussenmodell
Wie bereits erwähnt, baut die Darstellung des Flugzeuges ebenfalls auf dem Modell auf, das für die Berechnung der Flugdynamik verwendet wird. Entsprechend genau müssen natürlich alle Flächen positioniert sein, die Einfluss auf die Strömungseigenschaften haben. Übrigens enthält X-Plane v8 eine Menge Flugzeuge: 43 sind es. Dabei ist alles von der C172 bis zum Space-Shuttle vorhanden.
Bei der Darstellung der Flugzeuge wurde ein großer Schritt nach vorne gemacht. Die Modelle sind meist sehr rund und können hervorragend detailliert sein. Auch durchsichtige Fenster sind keine Seltenheit mehr, dann gehört natürlich auch ein gestalteter Innenraum dazu (der auch meist vorhanden ist). Ein Vorteil gegenbüber dem FS ist auch, dass die Animationen vollkommen flüssig sind.
Nicht ganz so positiv fallen die Texturen auf: zwar sind einige von ihnen fotorealistisch, die Auflösung ist aber so gering, dass das kaum auffällt. Modelle von Addonherstellern weisen jedoch weitaus detailliertere Texturen auf, es geht also auch anders.
Ein großer Pluspunkt sind die Effekte: sie sind viel zahlreicher als beim FS und interessanter: beispielsweise spritzt beim Start auf einer nassen Piste an den Rädern Wasser nach oben und die Triebwerke wirbeln feine Wassertröpfchen auf. Zu den weiteren Effekten gehören Blitzlichter und Abgase aus den Motoren. Insgesamt sehr gut also.
Die Modelle sind soweit in Ordnung: die Modellierung ist aus einem Guß und die Animationen sind flüssig. Einzig die Texturen könnten noch etwas höher aufgelöst sein.

Ein Beispiel für ein sehr schönes Fliegermodell in X-Plane
- Panel
Die Instrumentenbretter haben mich positiv überrascht: Bei Modellen mit realem Vorbild sind sie teilweise sogar fotorealistisch und mit 2D Innenansichten ausgestattet. Der Kreativität der Autoren scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein: die Bell 206 verfügt beispielsweise über ein vollkommen fotorealistisches Panel wie ich es im FS nur ganz selten gesehen habe.
Die Funktionen der Instrumente sind ebenfalls hervorragend. Vor allem bewegen sie sich vollkommen flüssig und sind anti-aliased. Die Engine von X-Plane bietet zahlreiche Möglichkeiten solche Instrumente wie GPS oder Wetterradar zu programmieren. Viele Freeware-Addonflugzeuge verfügen über erstaunlich komplexe Systeme wie FMC und Wetterradar. Allerdings ist die Entwicklungsumgebung für Panels nicht ganz so offen: die Umsetzung von mehreren Unterpanels scheint nicht möglich zu sein.
Seit Version 8 gibt es auch die Möglichkeit, 3D-Panels in die Flieger zu integrieren. Bei den Standardflugzeugen wurde das noch nicht so oft getan, viele Addonflieger verfügen aber bereits über recht detaillierte virtuelle Innenräume, teilweise sogar mit Kabine. Besonders beeindruckend hier: die Instrumente bewegen sich ebenso flüssig wie im 2D-Panel.
Für X-Plane spielen die Instrumentenbretter einer große Rolle, denn der hohe Realismus hat eigentlich den Anspruch, dass sich der Pilot während des Fluges im Cockpit aufhält und nicht außen. Die Möglichkeiten, die das Programm bietet, sind lange noch nicht ausgeschöpft, ein detailliertes Paywareaddon wäre sicherlich einmal interessant.

Im Cockpit der C172 bleibt nichts zu Wünschen übrig!
- Geräusche
Auch sie gehören natürlich zu einer Simulation dazu. X-Plane scheint vielfältige Möglichkeiten zu bieten, Geräusche in die Flieger einzubinden und das Endergebnis klingt meist sehr gut. Besonders schön ist, dass man kaum Übergänge zwischen den einzelnen Sounddateien hört. Ein großer Pluspunkt!

Der Flughafen von Salt Lake City
Flugdynamik:
Wie ganz zu Anfang erwähnt, ist die Flugdynamik der wichtigste Teil von X-Plane. Das Programm wurde ursprünglich entwickelt, um genau sie möglichst akkurat zu simulieren. Besonders spannend ist, wie die Daten gewonnen werden: Aus der Form des Flugzeugs wird das Flugverhalten direkt berechnet, X-Plane ist so etwas wie ein virtueller Windkanal.
Schon seit einiger Zeit dürfen in den USA sogar Linienpiloten mit Hilfe von X-Plane ausgebildet werden und das spricht natürlich für sich.
Ein FS2004-Pilot wird zwar keine großen Probleme beim Umstieg auf X-Plane haben, trotzdem werden die Unterschiede schnell deutlich: beispielsweise ist eine wichtige Methode zum Höhenabbau bei kleineren Flugzeugen der sogenannte "Slip", bei dem das Flugzeug nicht mehr mit der Nase nach vorne, sondern mit einer der beiden Flächen voraus fliegt. Dieses Verfahren kann im FS nicht vernünftig simuliert werden, weil die beiden Tragflächen als eine simuliert werden. In X-Plane hingegen ist ein Slip problemlos möglich. Auch Trudelverhalten und Strömungsabriss sind viel genauer simuliert.
All diese Vorteile spielt die Simulation vor allem bei kleineren Flugzeugen aus, bei Airlinern erscheint die Flugdynamik des FS2004 realistischer. Immerhin ist es in X-Plane kaum ein Problem mit der 737 im Rückenflug in geringer Höhe über den Boden zu fliegen.
Insgesamt ist das Flugverhalten deutlich besser als im FS, allein die Möglichkeiten wie Trudeln oder der "Slip" sprechen für den hohen Grad an Realismus. Hier übertrifft X-Plane den FS9 bei weitem!

Auf Wunsch lassen sich die wirkenden Kräfte am Flieger anzeigen.
Performance:
Interessant sind die Systemanforderungen für X-Plane: Es wird beispielsweise ein 400MHZ-Prozessor benötigt und möglichst 16MB Grafikspeicher. All das ist natürlich für FS2004-PCs kein Problem. Bei hoher Grafikeinstellung hatte unser System keinerlei Framerateprobleme, die Flüssigkeit der Darstellung ist beeindruckend. Nur wenn man sehr viele sehr große 3D-Wolken hat, kann es einmal zu Problemen kommen, aber auch dann bleibt das Flugzeug problemlos fliegbar.
Insgesamt ist die Performance also überhaupt kein Problem.
Zusatztools:
- Briefer:
Der X-Plane Briefer ist das kleinste Tool dieser Reihe. Man gibt darin den Start- und den Zielflughafen sowie das Flugzeug an. Daraufhin erhält man ein Wetterbriefing mit Start- und Zielflughafen sowie Enroute-Infos. Das ist sehr cool gemacht, weil das Programm aus den METAR-Daten einen Text erstellt, der im Stil eines Briefings gehalten ist. Leider steht diese Funktion nur in Englisch zur Verfügung.
- Airfoil-Maker:
Dieses Programm bietet die Möglichkeit, bestimmte Parameter der Flugdynamik manuell einzugeben. Aus den entsprechenden Daten werden Kurven generiert. Die Bedienung ist unproblematisch, das Tool ist übersichtlich.
- Plane-Maker:
Besonders interessant wird X-Plane durch den Plane-Maker, der standardmässig dabei ist. Dieses Tool unterscheidet sich von anderen 3D-Designtools, weil es auch für unerfahrene Benutzer relativ schnell zu erlernen ist. Außerdem ist es natürlich ganz speziell auf die Bedürfnisse von X-Plane eingerichtet. Schnell lernt man, aus dem anfänglichen Hohlzylinder ein fliegbares Objekt hinzubekommen, nach und nach lassen sich auch kompliziertere Projekte umsetzen. Benutzt man dann noch die Panel-Funktion, erhält man ein vollwertiges Addon aus eigener Hand.
Besonders interessant ist auch, dass man bereits vorhandene Freewaremodelle ohne Probleme in den Plane-Maker laden kann um sie zu bearbeiten. Oder wenn man den Bau eines Modellflugzeuges plant: einfach im Plane-Maker eingeben und die Fliegbarkeit im Simulator testen.
Der Plane-Maker wertet das Gesamtpaket deutlich auf, da er viele Möglichkeiten bietet X-Plane selbst zu erweitern.
- World-Maker
Der World-Maker ist ein Szenerieeditor. Per Mausklick können alle möglichen Objekte in die Szenerie eingefügt oder die Texturen bearbeitet werden. Allerdings ist die Bedienung alles andere als einfach und so braucht man eine intensive Einarbeitungsphase.

Der Grand Canyon: sehr unspektakulär.
Community:
Ebenso wie um den FS2004, hat sich auch um X-Plane eine rege Community gebildet. Zwar ist diese noch lange nicht so groß und aktiv wie die des FS, aber es entsteht ebenso faszinierende Free- und Payware. Besonders nennenswert ist hier sicherlich die X-Plane Freeware Designgroup, die hervorragende Airlineraddons herstellt.
Auch User aus Deutschland stehen nicht alleine da: es gibt ein German Airports-Projekt sowie Meshes und Landclasses für das ganze Land. Auf gut gestalteten Portalseiten zu dem Thema kann man sich informieren, Links gibt es am Ende dieser Review.

Frankfurt als Freewareaddon: nicht GAP-Niveau aber immerhin!

Ein Freewarecockpit der 737: hervorragendes Design.
AI Traffic:
Ein paar Features habe ich bisher nicht angesprochen. X-Plane verfügt über sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten und kaum ein Wunsch wird ohne Erfüllung bleiben. Beispielsweise gibt es Ai Traffic. Allerdings nicht so wie im FS2004. Der Verkehr in X-Plane ist auf wenige Flugzeuge beschränkt, die nicht auf speziell programmierten Routen fliegen. Man trifft also hier und da mal einen anderen Flieger, sehr viel Verkehr gibt es aber nicht.

Ein weiteres Beispiel für ein sehr gutes Cockpit in X-Plane
Fazit:
Eigentlich ist X-Plane ein Programm zur Berechnung der Flugdynamik von beliebig geformten Fluggeräten. Genau diese Funktion wird auch erfüllt. Der Experimentierwert des Programmes ist hoch. Die Grafik kann den FS2004-verwöhnten Simmer jedoch nicht vom Hocker reißen: zu fehlerhaft ist die Darstellung der Städte und die Texturen sowie die Gesamtatmosphäre sind wenig ansprechend. Ein wenig Entschädigung erhält man durch das Aussenmodell der Flugzeuge, besonders durch die Möglichkeiten bei der Instrumentenbrettgestaltung. Das Gesamtbild aber wirkt einfach ein wenig unprofessionell: überall treten Grafikfehler auf und ständig erscheinen Updates, die man herunterladen sollte.
X-Plane ist ein Simulator für Experimentierfreudige: es werden viele Tools mitgeliefert, mit denen man den Sim auf seine Bedürfnisse anpassen kann. Auch als Verfahrenstrainer ist das Programm hervorragend geeignet, vor allem wegen der flüssigen Darstellung. Für diejenigen, die aber einfach nur fliegen wollen und dabei mit Genuss auf die Landschaft herunterblicken, bleibt der FS von Microsoft die bessere Variante.
Bewertung:
Pro:
- gute Flugdynamik
- hervorragende Wetterengine
- beste Performance
- viele Zusatztools
Kontra:
- Landschaftsdarstellung
- unprofessioneller Gesamteindruck
- Inkompatibilitäten mit bekannten Joysticks
Mehr Infos auf der Webseite des Spiels (mit vielen Links zur anderen X-Plane-Seiten), Kauf bei Amazon (Flugsimulation.com unterstützen)
Jorin Bonney für flugsimulation.com | Jorin im Impressum| Veröffentlicht am 12.11.2005 | Counter: 9108 Besucher
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