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Review: Eaglesoft Cirrus SR 22 G2

 

Einleitung:
Vor rund einem halben Jahr betrat die Flugzeugschmiede Eaglesoft mit der Veröffentlichung der Cirrus SR20 G2 Neuland. Es war, nach mehreren Businessjets wie der Cessna Citation X, der erste General Aviation Flieger, der unter der Leitung von Ron Hamilton und seinem Team released wurde. Kurze Zeit später folgte die zweite Cirrus, diesmal die SR22 G2, die wir uns in dieser Review genauer anschauen werden.

Die Cirrus SR22 G2 in der Realität:

Das Projekt von Markus und Arnim ist mehr als beachtenswert: Zusammen fliegen sie in einer Cirrus SR22 G2 in 2 Legs um die Welt: Von der Homebase Egelsbach EDFE flogen sie über Italien, Griechenland, Ägypten, Saudi Arabien, Indien, Nepal , Bangladesh, Birma, Thailand und Malaysia im ersten Leg vom 28.Oktober 2005 bis zum 19.November 2005 nach Australien, genauer gesagt Melbourne. Mit dem zweiten Leg zurück nach Deutschland über Neu Guinea, die Philippinen, China, Japan, Kanada, Amerika begannen sie am 11. Mai diesen Jahres.
Auf ihrer Internetseite http://www.n-flight-enroute.com/index.html kann man die Tour gut verfolgen, täglich wird ein Bericht über die geschaffte Route veröffentlicht.

Wir wollen uns, wie der Leser sicherlich schon gemerkt haben wird, in dieser Review natürlich nicht direkt mit der Weltumrundung der beiden Piloten auseinandersetzen, sondern mit deren 4sitzigen Fluggerät aus dem Hause Cirrus.
Zuerst ein kleiner Ausflug in die Firmengeschichte:
Die Cirrus Design Corporation ist 1984 von Alan und Dale Klapmeier mit Sitz in Baraboo, Wisconsin, gegründet worden, wo man Kit-Flugzeuge wie die VK-30 vertrieb oder auf Wunsch auch selber für die Kunden fertigte. 1994 wechselte man die Location und zog nach Duluth, Minasota.
Zu dieser Zeit begannen auch die ersten Planungen einer eigenen Konstruktion, die 1998 von der FAA (Federal Aviation Administration , die US-amerikanische Luftfahrtaufsichtsbehörde) zugelassen werden sollte: Die Cirrus SR20.
Schnell wurde diese zum Erfolgsschlager, so wunderte es nicht, dass keine 2 Jahre später im Jahr 2000 die Zulassung für die Weiterentwicklung folgte: Die der Cirrus SR22.
Und auch diese knüpfte an die Erwartungen an: 2005 war die rund 350.000$ teure Einmot die Bestverkaufte ihrer Klasse, weltweit!
Zu den bekanntesten Piloten/Pilotinnen zählt unter anderem auch die weltbekannte Kunstflugpilotin Patty Wagstaff.
Aber was genau macht sie so erfolgreich?
Da wäre auf der einen Seite das moderne, schnittige Design und eine damit verbundene bessere Perfomance, welches sie deutlich gegenüber den älteren Modellen C172 und PA28 hervorhebt, aber auf der anderen Seite auch der Sicherheitsaspekt: Die SR20 und SR22 verfügen über ein eigens von Cirrus konzipiertes Rettungssystem, das sogenannte CAPS, das Cirrus Airframe Parachute System.
Gerät der Flieger in eine technische Notlage wie zum Beispiel einem Motorausfall und es ist kein geeigneter Landeplatz in Reichweite, kann durch Auslösen des CAPS das gesamte Flugzeug an einem Fallschirm sicher zu Boden gleiten. Der Vorteil ist eindeutig, denn so besteht eine sehr viel geringere Gefahr für die Crew als bei einer Bruchlandung, aber auch das Luftfahrzeug selbst wird weniger beschädigt und kann dementsprechend schneller repariert werden.
Des weiteren besticht die hier vorgestellte G2 Generation durch ihre hochmoderne Avidyne-Avionik ( http://http://www.avidyne.com ) bestehend aus einem Multi Funktionsdisplay (MFD) sowie einem Primary Flight Display (PFD) welche sie laut FAA zum Technologically Advanced Aircraft TAA (einem Technisch fortgeschrittenen Flugzeug) macht, dazu später mehr.

Für alle, die keine 350.000$ auf ihrem Konto haben, bietet die Eaglesoft
Designer Group ( http://www.eaglesoftdg.com ) seit geraumer Zeit ein Pendant für den Fs2004 an, doch bevor wir in dessen Genuss kommen dürfen, kümmern wir uns um den Abschnitt

Kauf, Download und Installation:

Die SR22 ist nur direkt von der Produktseite http://www.eaglesoftdg.com/CirrusSR22G2.htm als 44,5MB großer Download zu erstehen.
Für die Installation werden folgende Systemvoraussetzungen gestellt:
Windows XP/FS9, 2.0 GHz Pentium oder AMD CPU mit 512 MB DDR RAM, 3D AGP oder PCI Express Video card mit 128 MB DDR RAM, neuste Direct X - Version, Video, und Sound Drivers,17" für 19" Monitor.
Für die Bezahlung der 31.95 US-Dollar (~ 25€ Stand August 2006) wird auf den altbewährten Flight1-Wrapper zurückgegriffen, wobei nur per Kreditkarte bezahlt werden kann.
Die Bezahlung an sich ist relativ simpel und erlaubt beliebig viele Installationen, wobei eine feste Internetverbindung nötig ist.
Hat man diesen etwas „schmerzhaften“ Part erfolgreich hinter sich gebracht folgt die Installation: Auch diese ist simpel und schaufelt automatisch die über 250MB auf die Festplatte, sodass man nach rund 10Minuten Gesamtzeit das erste mal sein neues Prachtstück im Flugsimulator bestaunen kann.
Doch wie auch in der Realität sollte man vor dem ersten Flug das

Handbuch

studieren.
Dieses ist sehr übersichtlich gestaltet, gut bebildert und problemlos lesbar.
Positiv fiel auch auf, das zum Beispiel wichtige Tipps durch Kreise u.ä. gut sichtbar gemacht werden.
Die Manuals erklären in gutem English verständlich alle Systeme sowie das Cockpit-Layout, sehr ärgerlich ist dabei aber das Fehlen von Performance-Charts, Checklisten und weiteren technischen Hintergründen, die für ein realistisches Fliegen absolut notwenig sind. Historische Hintergründe des Flugzeuges oder der Firma sowie Vergleiche zu anderen Flugzeugtypen sucht man ebenfalls vergeblich.

Das Handbuch gliedert sich wie folgt auf:

- Avidyne FD Manual
- Avidyne MFD Manual
- Avidyne PFD Manual
- Garmin 430 Manual (GNS 430, GMA340, GTX330)
- SR22 G2 Cockpit Layout
- Stec 55X AP Manual


Die Unterlagen sind im PDF-Format erstellt und lassen sich problemlos ausdrucken und bieten somit eine wunderbare Lektüre für ruhige Abende.

Hat man diese verdaut und sich somit mit der Technik vertraut gemacht kann man einen ersten Gewöhnungsflug wagen, doch vorher erfolgt noch der

Outsidecheck - das Außenmodell

Hier kann ich getrost sagen, dass die Cirrus SR22 eine der am realistischten ausschauenden Flugzeuge ist die mir bisher untergekommen sind:
Sie wurde sauber erstellt, die Proportionen stimmen, jeder Griff, jede noch so kleine Antenne wurde exakt nachgebildet! Dank der photorealistischen Texturen, welche auch bis auf kürzeste Distanzen scharf bleiben, kommen auch Nietenzähler voll auf ihre Kosten.

Besonders zu gefallen wissen auch die Abgasrohre unter dem Cockpitbereich sowie die Klappen, deren genaue Nachbildung zu überzeugen weiß.


Ein kleines Goody für Eyecandy-Fans ist das "Preflight Utility":
Öffnet man dieses per Tastenkombination "Shift + 9" kann man seinen Flieger sicher verzurren und somit vor Wind und Wetter schützen, die Pitotrohre mit im Wind flatternden "Remove before Flight" - Bändchen abdecken, die hintere Gepäckluke öffnen und sein Gepäck vor das Flugzeug stellen, einen animierten Piloten der ständig seinen Kopf zur Luftraum- und Instrumentenüberwachung bewegt, ins Cockpit setzen und mit Sonnenbrille ausstatten oder aber einen Öl-Check durchführen, bei dem ein Teil des Continental-Motors zum Vorschein kommt. Bei Letzterem wurde das öffnen der Öl-Klappe sauber animiert, genauso wie das Öffnen der Türen auf Piloten- ("Shift + E") und Copilotenseite ("Shift+E+2"), das Ausfahren der Klappen und die Bewegungen der Steuerflächen!
Das Programm macht nervige Tastenkombinationen somit unbrauchbar - sehr angenehm!

Der G/A-Flieger steht in vier verschiedenen Bemalungen zu Verfügung und ist als "Lite"- oder "Full"-Version zur Auswahl. Bei der Lite-Version ist kein Frameratekostendes virtuelles Cockpit enthalten und auf die Goodies des Preflight Utility muss ebenfalls verzichtet werden.

Wir haben soweit alles gecheckt und können nun im

2D Panel - Der Westentaschenjet

die ersten Vorbereitungen treffen.
Von Haus aus bietet Cirrus das Cockpit im hellen Ocker oder aber in elagenten Schwarz an, was auch im Flugsimulatorpendant beachtet wurde: Der N220CD "Mardi Gras" zum Beispiel wurden die hellen Töne spendiert, der N223SC "GTS Full" hingegen die dunkleren Farben.
Das Cockpit aus dem Hause Eaglesoft entspricht in Austattung und Anordnung der Instrumente der Realität.


Die Hintergrundbitmaps sind photoreal und gut lesbar, gleiches gilt für die Gauges des PFD und MFD aus dem Hause Avidyne Flightmax Entegra. Sie sind dank GDI+ jederzeit sehr flüssig und komplett nachgebildet. Das zeigt sich schon beim Hochfahren der Avionik: Beim Multifunktionsdisplay zum Beispiel wird zuerst das AHRS initialisiert, dessen Dauer dem Piloten auch in Sekunden angezeig wird - in der Regel werden 30s für den Vorgang benötigt. Ist dies geschehen wird das AHRS im Folgeschritt auf Betriebstemperatur gebracht und es kann mit dem Rollen zur Piste begonnen werden, später ist das MFD dann vollständig geladen und benutzbar. Es besteht aus sechs verschiedenen Seiten wie die der Betriebswerte, Checklisten, Navigationssdisplay welches auch ein funktionierendes TCAS samt akustischer Warnungen enthält, eine Nearest Airports Liste und viele weitere Funktionen die komplett und vollständig umgesetzt wurden.


So langsam wird mir dann auch immer deutlicher warum die Maschine noch den Beinamen "Westentaschenjet" trägt - Von der Ausstattung kommt sie gut an ihre "großen Geschwister" heran weshalb sie auch offiziell zu der Gruppe der technologisch fortgeschrittenen Flugzeuge (Technologically Advanced Aircraft - TAA) gehört.


Per Klickspot und Tastenkombination können die Anzeigen auch vergrößert werden, Lichter, das GPS Garmin430 samt Radiostack und Throttlepanel hinzugeschaltet werden.

Das Designerteam setzt dabei auf die Funktionen der Maus: Das Gemisch im Throttlepanel wird mit der rechten Maustaste angereichert und mit der linken wieder verarmt. Nach dem gleichen Prinzip verfährt auch die Zündung per Zündschlüssel.

Beim GPS handelt es sich um das Garmin 430, das Dank genauer Nachbildung voll einsetzbar ist und wunderbar mit dem MFD harmoniert.
Die Navdaten basieren allerdings auf den Stand von 2002, sind also nicht aktuell, eine Erneuerung wie z.B. von www.navdata.at habe ich nicht finden können. Möchte man diese Eaglesoftkonstruktion gegen die von REALITY XP ersetzen, so findet sich im Flugzeugordner ein Panel wieder, welches genau auf diese Kombination ausgerichtet ist.

Die Seitenansichten der Full-Version bestehen aus denen des 3D-Cockpits, User der Lite-Version schauen aber auch nicht ins Leere: Für die Perfomanceschonende Version werden 2D-Ansichten mitgeliefert!

Soweit wäre alles geklärt, werfen wir noch einen Blick ins


virtuelle Cockpit

Hier erwarten uns keine großen Überraschungen:
Alle Schalter und Knöpfe sind problemlos bedienbar.

Die Wiederholrate der Instrumente, bei vielen Fliegern ein großes Problem, ist hier dank GDI+ gut und verdirbt somit auch TRACK IR - Fans nicht den Spaß.

Im Unterschied zum 2D-Pendant wird der Gemischregler per linker Maustaste und durch Ziehen betätigt, nicht mehr mit gedrückter rechter Maustaste.

Als hilfreich erweist sich auch die herunterklappbare Sonnenblende, zum CAPS-System kommen wir jetzt im Abschnitt

Flugeigenschaften und Flugdynamik

Hierzu stellen wir uns nach Bremerhaven EDWB (enthalten in der Scenery Germany Bremen, Review folgt) um einen kleinen Testflug zu unternehmen. Ist der Motor gestartet und alle Systeme betriebsbereit rollen wir zum Rollhalt der Piste 34. Das Rollverhalten ist dank des lenkbaren Bugrades angenehm und ohne große Schwierigkeiten verbunden. Der Magnetcheck erfolgt problemlos und die 1200m der Piste sind auch mehr als ausreichend für die normalerweise unter ICAO-Normen benötigten 500m.
Für den Testflug beziehe ich mich auf Daten der offiziellen Homepage, siehe hier -> http://www.cirrusdesign.com/aircraft/performance/body.asp
Die vollgetankte aber nur mit einer Person (77kg) beladeneSR22 beschleunigt rasant und schnell erreichen wir die von uns geplanten 3000ft. Vorbei am kleinen Segelflugplatz Blexen ziehen wir auf die Nordsee hinaus um dort in Ruhe unsere Proben durchzuführen. Die automatische Leanhilfe sowie der Bordcomputer sorgen dafür, das wir bei allen Parametern im grünen Bereich bleiben.

Als erstes steht ein Stall-Versuch bei cleaner Konfiguration auf der Liste, also ohne Klappen. Langsam nehme ich das Gas raus, halte aber die 3000ft. Der Ansteigwinkel wird immer größer und die Geschwindigkeit sinkt rapide, wir kommen in den weißen Bereich und bei 65kt ertönt das laute Piepsen der Stallwarning. Der Wert passt gut, und ähnlich hatten wir ihn auch geschätzt.
Beim Stall nimmt die Cirrus selbständig die Nase runter um wieder zu beschleunigen, bei 2700ft ist man schnell wieder in Normallage.

Nun wiederholen wir den Test, diesmal aber mit vollen Klappen: bei 58kt ertönt wieder das Piepsen und alles beginnt nochmal von Vorne.
Laut Hersteller sollten schon bei 61kt der Stall einsetzen, ich führe den Unterschied auf das leichtere Gewicht zurück.

Die weiteren Verbrauchswerte stimmen ebenfalls relativ gut, sodass man auch mit realistischen Planungen gut auskommt.
Anbei ein kleiner Tip: die Seite www.fl95.de bietet kostenlos sehr gute Flugplanungen mit Karten, Windberechnungen etc. an, ein Besuch lohnt sich !

Wir befinden uns auf dem Weg zurück nach EDWB, um über dem Platz einen letzten Test zu vollziehen: Den des Cirrus Airframe Parachute System, einem Fallschirmsystem, welches bei Ultraleichtflugzeugen heute Gang und Gäbe ist, bei der Echo-Klasse aber noch nicht so großen anklang gefunden hat.
Wir stellen den Motor aus und verlangsamen die Fahrt. Bei 70kt über Bremerhaven (die Maximalgeschwindigkeit für die Benutzung des Schirms liegt bei 135kt) betätigen wir manuell das Rettungssystem, wobei im virtuellen Cockpit korrekterweise zuerst die Abdeckung entfernt und die Sicherung herausgenommen werden muss um es auszulösen. Einfacher geht es per Spoiler-Taste #. Kurz darauf schaukelt die Maschine ein wenig auf, beruhigt sich aber schnell wieder und gleitet mit ca 1600ft pro minute gen Erde, wo sie dann mehr oder weniger sanft aufsetzt - Welcome Back!


Der gute Ton macht`s - Der Soundcheck

und er macht es wirklich!
Altmeister Aaron Swindle hat wiedereinmal ganze Arbeit geleistet und den 310PS starken Continental IO-550-N ordentlich Leben eingehaucht, nur das Abspoolen nach beenden des Motors verläuft meiner Meinung nach einen Tick zu schnell, was aber das Gesamtbild nicht wirklich trübt da auch keine Loops oder ähnliche Fehler aufgefallen sind.
Die piepsende Geräuschkulisse der Überziehwarnung sowie das Geräusch beim herausfahren der Klappen wurde ebenfalls gut getroffen.


Perfomance

Die vor der SR22 erschienene SR20 (für unsere Review klicke hier) spaltete anfangs die Szene: Sie überzeugte durch ein tolles Flugmodell, ein gelungenes Cockpit und ein schönes Außenmodell, war aber aufgrund starker Perfomanceprobleme teilweise nicht fliegbar. Das Problem wurde später durch einen Patch behoben.
Einen Patch brauch die SR22 nicht:
Die Frames sind jederzeit im fliegbaren Bereich, der Pc sollte aber mindestens 2,0Ghz stark sein, was heutzutage eigentlich auch für Flugsimulanten Standard ist.

Support

Der Support von Eaglesoft ist gut.
Für den geplagten Flightsimmer finden sich auf der Homepage mehrere Emailadressen sowie ein Forum die Hilfe gewährleisten sollen.
Das Forum ist allerdings nur für registrierte Benutzer hilfreich da ansonsten keine Beiträge gelesen werden können.
Für jedes Eaglesoft-Produkt gibt es ein eigenes Board, was zur Übersichtlichkeit beiträgt. Auf Fragen wird relativ schnell innerhalb von maximal zwei Tagen u.a. auch vom Entwicklerteam geantwortet,
diese fallen dabei immer recht freundlich aus und tragen zum Lösen des Problemes bei. Daumen Hoch!

Fazit - 9 Points go to...

the Eaglesoft Designer Group!
Die Cirrus SR22 G2 ist eine sehr gelungene, realistische und gemütliche Einmot, die Spaß macht!
Die Rezension mag sich einseitig anhören, doch konnte ich kaum negatives finden.
Ein großes Manko sind lediglich die fehlenden Perfomance-Daten die Pflicht sind um einen realistischen Flug planen und durchführen zu können. Checklisten finden sich zwar in elektronischer Form im MFD wieder, doch ausdruckbare Daten sollten schon mit dabei sein!
Bleibt die Frage, wem man die Cirrus empfehlen kann?
VFR-Flieger brauchen über einen Kauf nicht lange nachdenken, aber auch für "Heavy Metal Kapitäne", die nicht auf technische Spielereien verzichten wollen, ist der Westentaschenjet eine Überlegung wert.
Trotzdem bleibt fraglich ob sie erfolgreich wird denn die Auswahl an qualitativ hochwertigen G/A`s ist sehr groß und die Konkurenz damit ebenfalls: Aus dem Hause Dreamfleet kommen die ebenfalls gut ausgerüsteten und beliebten Beech A36 Bonanzo und dessen zeimotorige Schwester Baron 58, Carenado ist mit ihrer C206 Stationair gut im Rennen.
Somit kann man nur abwarten, ob die Designergruppe mit ihren angekündigten Projekten wie der Der Dornier 328 Jet der Durchbruch in die Airlinerstube gelingt.

Bewertung:

Facts & Figures Cirrus SR22 G2  
     
Hersteller Eaglesoft Designer Group
Preis 31,95$ ~ 25€€
Veröffentlichungsdatum 21.12.2005
Systemanforderungen gemäss Hersteller Windows XP/FS9, 2.0 GHz Pentium or AMD CPU with 512 MB DDR RAM, 3D AGP or PCI Express Video card with 128 MB DDR Ram, Latest Direct X, Video, and Sound Drivers,17" to 19" Monitor
Link zur Produktseite Eaglesoft Designer Group-Homepage
   
     
Pro Contra  
     
-Umfangreiche Avionik
-Gut umgesetztes Panel
-Tolles Außenmodell mit vielen Gimmicks
-Gut verständliches Handbuch über die einzelnen Systeme

-fehlende Perfomancecharts im Handbuch
-
-
-
 
Einzelkriterien Kommentar Bewertung
     
Kauf, Installation und Einbindung Preis entspricht der Qualität, Kauf, Download und Installation problemlos.
Handbuch/Beilagen Umfangreiche und gut verständliche Systemerklärungen, Perfomance Charts fehlen
Außenmodell, Texturen und Animationen Sehr realistisches Außenmodell und tolle Texturen, viele Animationen und Gimmicks
2D-Panel Vollständig umgesetzt, gut lesbar und flüssige Gauges, umfangreiche Avionik.
Virtuelles Cockpit / Cabin Flüssige Gauges, vollständig bedienbar und gut leserlich.
Flugeigenschaften Jederzeit berechenbar, liegt satt in der Luft, Betriebswerte stimmen gut überein.
Sound Eigener Sound wird mitgeliefert, stimmig umgesetzt.
Performance Frames jederzeit im fliegbaren Bereich, 2.0Ghz sollten aber vorhanden sein.
Innovativität gelungenes Preflight Utility Tool, viele Gimmicks im Außenmodell
Spaßbewertung/Langzeitmotivation Sehr interessantes Flugzeug welches sich ausgezeichnet für länngere VFR-Touren eignet.
     
Gesamtbewertung  
Detailierte Bewertung --  
     
Auszeichnungen:
keinen
 

 


Die gezeigten Screenshots sind durch die Verwendung von Walk and Follow entstanden. Walk and Follow kaufen - Review lesen

 

Christian Ahlers für flugsimulation.com | Druckversion | Veröffentlicht am 22.08.2006 | Counter: 9940 Besucher

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