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Review: FlyLogic Patrouille Suisse

 

Einleitung
Wir schreiben das Jahr 1964, genauer gesagt den 22. August 1964. Wir besuchen gerade die schweizerische Landesaustellung „Expo64“ in Lausanne. Ungläubig und ungeduldig starren wir mit der Menschenmasse, von der wir umgeben sind, hinauf zum Horizont. Plötzlich hört man ein immer lauter werdendes Grollen und auf einmal werden vier Punkte am Himmel ausgemacht, welche uns unmittelbar danach überfliegen. Ein für damalige Verhältnisse packendes Flugspektakel nimmt seinen Lauf. Vier Hunter mit stolzem Schweizerkreuz am Rumpf legen den Grundstein zum Akrobatikflug in der Schweiz. Was hier gerade Geschehen ist, ist zur damaligen Zeit nichts alltägliches und zugleich auch der Anfang der Erfolgsgeschichte der Patrouille Suisse!

Kurze Rückblende:
Bereits im Jahre 1959 werden von der Schweizer Luftwaffe 4 Hunterpiloten zu einer speziellen Mission abkommandiert. Ihr Ziel ist es, zukünftig ein Programm zusammen zu stellen, in Form eines Formations- und Akrobatikfluges. Die Begeisterung für diese Attraktion fiel an der Expo schliesslich dermassen groß aus, daß man beschloss, die Kunstflugstaffel weiterhin unter dem Namen „Patrouille Suisse“ zu unterhalten. Heute genießt die Staffel, welche inzwischen aus F-5 Tiger und 6 Fliegern besteht, weltweit großen Ruhm unter der Führung von Lt. Col. Daniel Hösli. In der Luft wird das Geschwader von Capt. Daniel Siegenthaler angeführt. Die Patrouille Suisse fliegt als eine der wenigen Kunstflugstaffeln echte Überschalljets (Andere Gruppen fliegen grösstenteils nur Trainer).



Erstaunliches bringt nun Flylogic mit dem Produkt “Patrouille Suisse for Flight Simulator 2004“ ebenfalls zu Stande. Sie haben es geschafft Flieger, Homebase und dynamische Scenery (!) unter einen Hut zu kriegen. Zum Glück des virtuellen Piloten muss dieser sich nicht durch ein strenges Aufnahmeverfahren durchkämpfen, sondern holt sich den Spaß schon für Fr. 59.90 (Was umgerechnet knapp 40 € sind) heim in die gute Stube.

Installation und Co.
Erhältlich ist Patrouille Suisse derzeit nur als CD-Version. Laut Flylogic-Chef Alex Brander ist auch keine Download-Version in Planung. Der Leser wird nun sicherlich allzu gerne wissen, was denn im Produkt alles enthalten ist und ob dies das Geld wert ist. Naja, die erste Frage können wir bereits hier beantworten, die zweite wird im laufe der Review geklärt.
Patrouille Suisse bietet laut Hersteller eine akkurate Umsetzung der F5 Tiger in sämtlichen Bemalungen der Patrouille Suisse aus dem vergangenen Jahr.

Das Produkt kommt in einer kleinen Kartonschachtel daher, auf der die 6 Flugzeuge in perfektem Formationsflug zu sehen sind. Öffnet man die Schachtel, so springt einem nebst der Werbung für ein deutsches Flugsimulationsmagazin auch sogleich das gedruckte Handbuch entgegen, dazu später mehr. Etwas "versteckt" darunter ist die CD zu finden. Nichts wie rein ins Laufwerk und ab die Post...

Wie bei Produkten von Flylogic üblich, gelangt man erst über einen Auswahlbildschirm in die eigentliche Installation. Dieser ist leider etwas mit Werbung zugemüllt und könnte beim einen oder anderen User zu Verwirrung führen.

Die Installation an sich gestaltet sich anschließend problemlos und nach der Auswahl, ob Switzerland Professional installiert ist oder oder nicht, auch relativ speditiv. Am Ende wird die Szenerie von Emmen (Homebase der Patrouille Suisse) automatisch in der Szeneriebibliothek angemeldet. Dies dauert jedoch ungewöhnlich lange. Derweil werfen wir bereits einen Blick ins...

Handbuch
Lobenswert ist, daß das Handbuch in drei Sprachen daher kommt. Neben Deutsch ist das Handbuch auch in Englisch und Französisch verfaßt worden. Wie bereits im oberen Abschnitt erwähnt, liegt das Handbuch sowohl in gedruckter wie auch digitaler Form bei.
Das Handbuch ist relativ knapp gehalten und liefert nur knappe Informationen zur Bedienung des Flugzeuges an sich. Die Anweisungen bezüglich der Szenerie und den Flugformationen hingegen sind ausreichend und von gutem Umfang.
Obschon es sich beim Tiger F5 sicherlich nicht um das umfangreichste Flugzeug der Szene handelt, wären ein paar Infos mehr sicherlich nicht vermessen gewesen, eine Checkliste sucht man vergeblich.
Mit keinem schlechten aber auch nicht beflügelten Eindruck starten wir das erste Mal den Flugsimulator und begutachten unser neues Baby im Hangar, den...


Tiger

Modell


Da steht es, mein Tigerchen! Man beachte die Flags, Radklötze und Leiter…

Das Außenmodell entspricht den heutigen Standards und sieht sehr authentisch aus: Proportionen und Rundungen – oft ein Schwachpunkt von FS-Flugzeugen, die dann wie Spielzeug wirken – geben das Original sehr schön wieder und das Flugzeug wirkt realitätsnah.
Beim genaueren Hinschauen fallen dem kundigen „Tigerologen“ allerdings kleine Details auf, die bei den echten Schweizer Tiger etwas anders sind. So verfügt die virtuelle F-5 etwa über die alte, runde Radarschnauze, währen die echten Maschinen ja schon lange vor die Patrouille Suisse überhaupt auf diesen Typ wechselte mit dem abgeflachten Radom ausgerüstet wurden. Diese sogenannte „Sharknose“ (Haifischnase) wäre ein nettes schweizerspezifisches Detail gewesen. Weiter verfügt die Seitenleitwerksspitze über eine ILS-Antenne, die bei den Schweizer Tigern aber fehlen müßte, bei den nach Östereich vermieteten Flugzeugen hingegen später eingebaut wurde. Ein weiteres Detail welches Nietenzähler wie ich vermissen, sind die tropfenförmigen Antennen des Radarwarnsystems am Bug, sowie die Chaff/Flare-Werfer unter dem Mittelrumpf.
Nichtsdestotrotz schmälern diese kleinen Ungenauigkeiten die ausgezeichnete Gesamtqualität des Außenmodells wenig und das Flylogic-Modell macht in allen Fluglagen eine tolle Figur!

Ein besonderes Schmankerl sind sicher die nicht-alltäglichen Details, die eingebaut wurden: per Öffnen des Stauraums für die Remove-before-Flight-Fähnchen im Virtuellen Cockpit und Klicken auf diese wird der Tiger „dicht“ gemacht: Neben den sanft im Wind schaukelnden Fähnchen an Fahrwerk und Staurohr, werden die Lufteinlässe durch Planen abgedeckt und selbst das HUD im Cockpit wird in eine Schutzhülle verpackt. Und wenn Triebwerke abgestellt, Parkbremse angezogen und Kabine geöffnet sind, erscheinen Radklötze und Einstiegsleiter – so macht’s Freude, den Jet von Grund auf zu starten und wieder abzustellen!

Animationen
Natürlich sind alle Steuerflächen, Fahrwerksklappen und die Pilotenkanzel sinnvoll animiert. Was allerdings den Eindruck etwas stört, ist die sehr langsame Geschwindigkeit, mit der die beiden Luftbremsen unter dem Rumpf aus- und wieder eingefahren werden – klar, auch dies nur ein Detail.


Gear up! Der Tiger beschleunigt sanft aber stetig. Man beachte nun das veränderte Einfahren des Fahrwerks, wobei das Bugfahrwerk noch länger draussen bleiben sollte.

Als willkommenes Zusatzdetail wurde auch ein sich bewegender Pilot eingebaut: Der Kopf des Piloten bewegt sich entsprechend den Steuerausschlägen in Richtung des Ausschlages, und auch bei neutraler Ruderstellung ist er immer etwas in Bewegung, was einen viel lebendigeren Eindruck vermittelt, als die sonst so verbreiteten, unbewegten Pilotenfiguren. Zudem gibt’s auch noch einen Bremsschirm, der mittels Tastenkombination „Einklappen der Tragflächen“ betätigt werden kann. Ebenfalls mittels Tastaturkürzel lässt sich auch der Fanghaken betätigen (Nein, der Tiger war nie ein Trägerflugzeug – aber USAF und NATO haben auch ihre Landflugzeuge mit einem Fanghaken/Kabel-System ausgerüstet, welches übrigens viel schonender abbremst als Fangnetze…).

Texturen


Im grossen Blau mit weissem Rauch: gut zu sehen die Details der Texturen

Der PS-Tiger kommt in 8 Bemalungsvarianten daher: 6 reguläre Staffelflugzeuge sowie das Flugzeug des Reservepiloten plus die Ersatzmaschine sind enthalten. Die Varianten unterscheiden sich lediglich in der Immatrikulation der Flugzeuge, was ja durchaus auch sinnvoll ist. Auch hier ist die Qualität im Allgemeinen gut und viele Details, wie genau positionierte und proportionierte Wartungshinweise, Klappen und Öffnungen sowie ein gesundes Mass an Verwitterung machen die Texturen lebendig. Nieten und Nähte sind in hellgrau gehalten und werden leicht durch Schattierung hervorgehoben. Dies entspricht dem aktuellen FS-Standard und fällt nur bei sehr hohen Zoomstufen auf. Vor allem aber auf den roten Flächen hätte ich selbst nicht Grau sondern ein etwas abgedunkeltes Rot verwendet.
Leider wurde aber auch bei den Texturen leicht gepatzt und verschiedene Nietenzählerdetails fehlen: Wo etwa auf den Lufteinläufen die charakteristischen „Nur hier betreten“-Markierungen korrekt und sogar leserlich wiedergegeben wurden, fehlen die entsprechenden Markierungen vor dem metallischen Rumpfende komischerweise. Auch auf die Betankungs-Markierungen auf dem Rumpfrücken wurde verzichtet, aber hier vermute ich einen Kompromiss zwischen Detailtreue und dem Aussehen der Details: Ein hier angebrachtes Warnschild würde durch die Rundung des Rumpfes verzerrt und sehr pixelig wirken, also war es wohl besser, auf das kleine Detail zu verzichten.
Eines stört mich aber ungemein,es handelt sich um den Patzer schlechthin, wenn es um Schweizer Aviatik geht; das Schweizerkreuz! Einem Nicht-Helveten sei es verziehen, wenn er unser geliebtes Kreuz falsch proportioniert, aber bei einem Schweizer Produkt finde ich das sehr schade. Also jetzt mal für alle zum Mitschreiben, liebe Designer und Repainter: Die Arme des Schweizerkreuzes sind genau 1/6 länger als breit! Was Flylogic aber auf die Flügeloberseite gesetzt hat sieht eher nach Dänemark aus… Ein ähnlicher und international eben so oft verübter Patzer ist die Schrift der Immatrikulation: Hier bediente man sich offensichtlich einfach dem Textverarbeitungsstandard Arial, obwohl die Schweizer Flugzeuge wie auch die meisten NATO-Flugzeuge mit der eckigen Amarillo-Schrift immatrikuliert werden. Ich weiss, Details, Details, aber sehr leicht korrigierbar und für Liebhaber authentisch wirkender FS-Modelle unbefriedigend.


Zwei Flylogic-Produkte im perfekten Zusammenspiel: PS-Tiger über SwissPro Gletscher…


Pfüüüü! Auch Aufsetzeffekte sind enthalten.

Panel/Virtual Cockpit
Nehmen wir doch Platz im Cockpit oder auch Uhrenladen des Tigers. Das 2D Panel zeigt sich als hochauflösende photoreale Textur,
wobei jeder Tiger-Fan beim ersten Anblick gleich in Verzückung gerät und wohl seine Augen für Minuten kaum abwenden kann (auch wenn
es etwas "blaustichig" daher kommt. In real doch eher gräulich!).



Gesamtüberblick:
Das 2D Panel lässt sich per Mausklick zoomen, wobei man eine etwas bessere Sicht der Umgebung gewinnt. Weiter lassen sich die Seitenpanels, das Funkgerät, Steuerknüppel und Informationen über den jeweiligen Piloten (je nach gewähltem Flieger) zuschalten.


Seitenpanels


Piloteniformationen


Das 3D Cockpit ist bei diesem Flieger der wahre Augenschmaus. Persönlich habe ich noch kein virtuelles Panel für den FS gesehen, welches ein solch hohes Maß an Details und Animationen bietet.



Es findet sich kaum ein Schalter, der nicht animiert ist, oder dem teilweise auch eine Funktion zugeordnet ist.
Sicherlich schraubt man an vielen Knöpfen nur einmal rum, da sie beim normalen flugtechnischen Betrieb nicht wirklich eine Bedeutung haben.



Das VC im direkten Vergleich mit dem Original. Auf diesen Bildern erkennt man auch gut die Staubschutzabdeckung, welche mit nur 2 Klicks montierbar ist. Eine lustige Sache und bestimmt noch nie gesehen!



Panel bei Nacht…


…und im VC

Auf Nachbeleuchtung wurde bei Flylogic kein großer Wert gesetzt, was ich doch etwas bedaure, wäre dies doch das Tüpfelchen auf dem " i " gewesen. Stattdeßen hat man die standardmäßige Beleuchtung der Instrumente eingesetzt.


Die Throttles geben rein optisch und funktional Einiges her. Es gibt viele bewegliche Teile und reale Funktionen, wie etwa einen Fuel-Cut-Off Lever.
Man erkennt mit wie viel Einsatz und Detailtreue dieses Steuerorgan umgesetzt wurde.

Instrumentierung:
Die Gauges wurden im Ganzen gut umgesetzt und entsprechen im Allgemeinen dem FS Standard. Bei genauerem Hinsehen stolpert man
jedoch über einige Unstimmigkeiten, wie z.B. bei der Instrumentierung von 2D und 3D Panel, wo jeweils andere Gauges verwendet wurden.
Dies resultiert wohl daraus, daß 2 verschiedene Designer für 2D und 3D am Werk waren und darum teilweise verschiedene Variablen und
Bitmap's für die Programmierung der Instrumente benutzten. Praktisch erkennt man die Unterschiede der beiden Ansichten (2D/3D) einerseits visuell, andererseits in den unterschiedlichen Anzeigewerten der Instrumente.
Andere Fehler zeigen sich auch bei den Tooltips in der Radiosektion oder der Anzeige des künstlichen Horizontes in der 2D Sicht. Was mich
etwas traurig stimmt ist, daß bei gewissen Instrumenten merklich mehr Arbeit und Zeit investiert wurde, als bei anderen.
Praktisch zeigt sich dies zum Beispiel bei den verwendeten Bitmaps, wo einerseits auf absolut fotoreale Bilder gesetzt wurde, andererseits
ziemlich plumpe BMP's gebraucht wurden, wie etwa bei der "Caution" und "Fire" Warnlampe etc.


Die Instrumente im 3D Panel wurden mit viel Schattierung und Tiefenwirkung erstellt, welche einen tollen Effekt hergeben und einen noch stärkeren räumlichen Eindruck hinterlaßen.

INS (Inertial Navigations System)
Wer das Civa INS kennt, wird wohl ein Lied davon singen können, was die Einarbeitungszeit betrifft. Beim vorliegenden Gerät handelt es sich um eine sagen wir sehr "abgespeckte" Version, wobei auf Bedienerfreundlichkeit gesetzt wurde und von der Flightsim-Gemeinde bestimmt goutiert wird. Mit ein paar wenigen "Klicks" kann man 9 verschiedene Destinationen per Tastatur anwählen und dabei gleich Distanz und Heading ablesen. Natürlich sind auch die momentanen Koordinaten ablesbar, welche man beim echten INS zuerst über die Tastatur eintippen müsste. Das Ganze ist ein ausgeklügeltes System und erleichtert die Arbeit im Cockpit ungemein.

Radiosektion
Das Radio ist als zusätzliches Fenster zuschaltbar, wobei auch hier auf einfache Bedienung geachtet wurde.

Hier kann man wiederum mit wenigen Klicks vordefinierte Frequenzen wie ILS, VOR's NAV's und ADF's anwählen, worauf das HSI natürlich gleich reagiert.
Die Tooltips stimmen zwar nicht alle, jedoch hoffen wir, daß dazu bald ein Patch veröffentlicht wird.

Fazit zur Innenausstattung
Alles in allem wurde das Cockpit gut umgesetzt und glänzt vor allem durch die messerscharfen Haupttexturen und die Lesbarkeit (mit wenigen Ausnahmen), sowohl in der 2D Sicht, als auch im virtuellen Panel. Ganz klar ist zu erwähnen, daß der Flieger mit seiner Navigationseinrichtung für den Einsatz in der Schweiz bestimmt ist und dies in erster Linie in Kombination mit der dynamischen Szenerie bei Tage. Dies ist wohl der Grund, warum auf schöne Nachttexturen im Cockpit verzichtet wurde, welche sehr rudimentär daherkommen. Auch bei Radarfunktionen wurde gespart, was ein weiteres Indiz dafür ist, dass das Flugzeug nicht für militärische Einsätze konzipiert wurde und in den Reihen der Patrouille Suisse bleiben soll.
Ich habe zwar noch keine Infos über einen doch nötigen Patch für die oben erwähnten fehlerhaften Gauges. Jedoch glaube ich, daß man darauf hoffen darf, dass Flylogic diesen noch herausbringt.

Sound
Wer schon mal beim Startup eines Tigers daneben stand kann bestätigen, dass der Flieger trotz seines Alters jedermann das Bauchfell erzittern lassen kann.
Beim ersten Triebwerkstart war ich gespannt, ob auch hier mit relativ realen Sounds gearbeitet wurde. Ich bin jedoch etwas enttäuscht vom Sound, gleichzeitig aber auch froh, dass nicht der Learjetsound mitgeliefert wurde. Ich möchte dies aber hier etwas relativieren, da man in der Programmierung im Flugsimulator doch etwas eingeschränkt wird. Wer einmal das Triebwerk 2 zuerst startet und dann in die Außenansicht wechselt, wird feststellen, daß "Totenstille" herrscht. Ich könnte mir vorstellen, dass, darauf verzichtet wurde, da der Simulator aus mir unerfindlichen Gründen in der Addition von 2 Sounds, nämlich Triebwerk 1+2, einen eigenartigen, röhrenden Effekt hinzufügt.
Im Cockpit selber hört sich der Sound doch etwas eigenartig an, obwohl einige Hintergrundgeräusche gut wären.
Alles in allem fehlen mir doch etwas mehr "Pepp" und Dynamik im Sound und für einen Tiger hört es sich doch etwas arg brav an.

Flugdynamik
Eines darf ich ohne Zögern sagen: Mir hat noch kein Jet für den Microsoft Simulator fliegerisch so viel Spaß gemacht wie Flylogic’s Tiger! Hauptgrund dafür ist das Verhalten der Triebwerke: Die Geschwindigkeit läßt sich sehr sauber dosieren, und wenn es in den Formationskunstflug geht, muß man ziemlich viel mit kleinen Bewegungen korrigieren. Im Gegensatz zu anderen Jets aber ist man durch die langsame Reaktionsgeschwindigkeit und relativ geringe Schubkraft (ich vergleiche hier etwa mit der Hornet…) weniger durch Übersteuern gefährdet. Wie schon mal ein Pilot in einer Sendung über die PS erzählt hat: „Es ist wie beim Auto, nur, daß das Gas nur langsam kommt und die Bremse fast nicht wirkt – und das im dreidimensionalen Raum bei 450 Sachen im Abstand von nur wenigen Metern zum Leader.“ Und genauso fühlt es sich im Flug auch an!
Auch das Verhältnis von Stabilität und Agilität wurde sehr angenehm umgesetzt, Und der Formationsflug funktioniert so ohne größere Probleme, erfordert aber doch ein hohes Maß an Konzentration und ist anspruchsvoll. Nur das Höhenruder scheint mir etwas wenig wirksam – ich müßte es aber in einem echten Tiger ausprobieren, um da ein klares Urteil abgeben zu können (also liebe Luftwaffe, Ihr könnt mich kontaktieren unter…). Nach ein paar haarsträubenden Abfangmanövern nach Loopings, in welchen ich auch schon ein paar Bäume und selbst Löwenzahn abgeholzt hätte, habe ich in meiner aircraft.cfg den Höhenruderwert von 1.1 auf 1.5 erhöht – und fliege so etwas sicherer…

Aufgrund des im Allgemeinen sehr zugänglichen und doch authentischen Flugverhaltens eignet sich Flylogic’s Tiger sicher sehr gut für Einsteiger im Formationsflug, bietet aber durch die realistisch wirkende Flugweise auch eine Herausforderungen für Profis, welche dieses Präzisionshandwerk auf dem Simulator perfektionieren möchten.

Scenery
Wer das Wort Emmen hört, wird vielleicht an den weltbekannten Emmentalerkäse erinnert. Leider etwas gefehlt. Hingegen mit dem Milchverarbeitungsproduzent „Emmi“ liegt man gut, welcher gleich direkt neben dem Flugplatz seinen Sitz hat.
Emmen liegt im Herzen der Schweiz. Dort, wo die ersten Zacken im Landschaftsbild auf die Voralpen hindeuten. Unverzüglich neben Emmen liegt auch die Stadt Luzern mit der weltbekannten Kappelbrücke.

Unsere Entdeckungstour nimmt bei den Boxen der Patrouille Suisse ihren Lauf. Diese warten nämlich mit der Überraschung, dass sie via Frequenzeingabe sich auf- bzw. zuschliessen lassen und obendrein auch noch wie es sich Falttüren gehört, schön falten. Die Tore kann man dabei individuell bedienen (!). Diese Animation ist makellos, bis auf die kleine Einschränkung, dass die Kollisionsabfrage nicht richtig funktioniert.
Weiter nördlich wurden viele Werkstätten der Unterhaltsfirma RUAG detailvoll umgesetzt. Auch die Hunterstatue wurde nicht vergessen und schön designt mit einbezogen.


Begeben wir uns östlich, so sehen wir die ersten statischen Tiger. Die Scenery verfügt leider weder über Traffic noch über ein AFCAD, was doch schade ist, wie ich finde. Des weiteren treffen wir auch auf die orangefarbenen PC7, welche bereits bei Sion eingesetzt wurden. Inzwischen sind wir am Herzstück angelangt, dem Tower. Er wird ebenfalls von Hallen, Parkplätzen und dem Super-Puma Simulator umgeben, welche allesamt berücksichtigt wurden. Auf der gegenüberliegenden Seite der Runway finden wir wiederum viele Einrichtungen der RUAG, die ebenfalls allesamt vorhanden sind.
Im Allgemeinen ist zu erwähnen, daß der Grund mit gmax gemacht wurde und auch nicht die standardmäßigen Bodentexturen des FS aufweist. Ein visuelles Feature, auf das mittlerweile viele Paywareaddons setzen. Die Texturqualität bei den Häusern und anderen Objekten verhält sich größtenteils gut. Zählt man sich zu den Einheimischen des Flugplatzes, fallen aber einem zudem einige Unstimmigkeiten im direkten Vergleich auf. Um ein paar Beispiele zu nennen: Der grosse Radar beim Tower sollte eigentlich auf dem nahegelegenen Hügel liegen und nicht fast unmittelbar beim Tower. Die Infrastruktur der Ranger-Drohne fehlt. Das PIWA (Pistenfahrzeug) sollte im Anflug links gelegen sein. Eines würde zudem genügen. Der Flugplatz beinhaltet keinen Meter Zaun, was wiederum die Performance dankt. Um die negativen Aspekte abzurunden, sei gesagt, dass der Bereich mit den PC7 ziemlich öde ist. Helis oder andere Flugzeuge des Fabrikanten „Pilatus“ fehlen leider und würden immens zum Detailreichtum beitragen. Allgemein kommt einem der Flugplatz ein wenig tot vor mit einzelnen Ausnahmen.


Oben links sehen wir die Bodentexturen im Detail, welche wirklich sehr abwechlungsreich und authentisch daher kommen. Das gibt Stimmung! Nur die Grasränder sind etwas Geschmacksache, welche meiner Meinung nach etwas frischer daherkommen sollten.

Schlußendlich drehen wir auf die Runway ein. Diese ist ebenfalls mit gMax erstellt und mit gezeichneten Bodentexturen bestückt, welche ein schönes Ambiente schaffen. Am Ende der beiden Runways wurden je ein Fangnetz positioniert, welche sich je nach Windrichtung aufrichten. In real werden diese aber selten gebraucht. Des weiteren ist auch die Infrastruktur für die Fanghakenseile vorhanden. Ein sehr schönes Gimmick finde ich, nebenbei erwähnt, auch die Barrieren, welche sich beim Herannähern des Fliegers schließen.




Nächtlicher Anflug auf Emmen.

Im realen Leben ist während WKs und TKs der Flugplatz Emmen auch nachts ziemlich belebt. Nicht so ist dies im virtuellen Leben mit der Scenery von Flylogic. Es sei zwar überhaupt nichts der schönen Grundbeleuchtung auszusetzen, doch sind die Hangars fast alle unbeleuchtet und selbst der Tower scheint nur noch via Tonband in Betrieb zu sein. Beim Abstellplatz der Pilatustrainingsflugzeuge hat man wenigstens noch Scheinwerferlicht auf den Asphalt gelegt, welcher ruhig auch mit einem Lichtkegel hätte begleitet werden dürfen.



Die Fehlerhaft Bodencrew (rote Kreise) und die Gebäude der RUAG bei Nacht.

Für Piloten von Drehflüglern wurden netterweise an den Häusern die Markierungslichter angebracht, welche einen reibungslosen An- oder Abflug ohne Zusammenstoß mit Gebäuden ermöglichen. Weniger lobenswert hingegen ist das Bodenpersonal der Patrouille Suisse. Diesem wurden nämlich gar keine Texturen für die Nacht zugewiesen und so sieht man einfach nur ein paar dunkle Rechtecke in der Nacht, welche mit dem Himmel wetteifern, wer von beiden wohl dünkler ist. Welch ein Glück, daß die Patrouille Suisse keine Nachtschicht leisten muß!

Die Scenery braucht sich momentan nur gegenüber der Freewarevariante Emmen von Andreas Hegi (CR-Software) zu behaupten. Faktenmäßig hat dieser Kampf natürlich die Scenery von Flylogic gewonnen, da sie einfach mehr ausgebaut wurde als die von Andreas und natürlich modernere Techniken verwendet. Aber auch die Freewarevariante kann für Intereßierte des Flugplatzes durchaus unterhaltsam werden. Zu finden auf www.avsim.com

Um für die Scenery ein Fazit zu ziehen, kann man sicher den Einsatz von den typischen Flylogic-Innovationen, sprich die von Jeffrey Stähli, loben. Auch die Toranimationen sind wohl einer der besten Punkte in der Scenery. Leider könnte sie aber ruhig noch umfangreicher werden. Insgesamt sind die wichtigen Sachen definitiv vorhanden, doch darf man für ein Addon von 40 Euro etwas mehr verlangen.

Dynamische Scenery
So einmalig wie die Darbietungen einer Kunstflugstaffel, ist das kommende Feature des Paketes und verdient höchste Anerkennung. Die dynamische Scenery! Was Flylogic in dem Ausmass bietet, hat Lago in ihrem Produkt zu den Freece Triccoloris nicht einmal annäherungsweise geschafft. Einen Grossteil der Formationen und Manöver des Teams wurde nämlich anhand von originalen Messdaten in langer Arbeit für den FS umgewandelt und funktionstüchtig gemacht, was ein Realismuserlebnis der Superlative garantiert. Dementsprechend schwierig gestaltet sich das Mithalten im Verband als Formationsneuling. Es sei allerdings gesagt, dass mit ausdauernder Übung der gemeinsame Flug durchaus möglich wird...

Ausgangsposition für jeden Flug mit dem Team ist das Menu „Flug auswählen“, welches wir nun auch sogleich besuchen wollen. Hier warten Formationsübungen über der Zentralschweiz, Landung (Overheadbreakverfahren), als auch Start (3er Formation) bei der Homebase Emmen und als krönender Abschluss ein Vorführungstraining in Wangen-Lachen, gelegen am Zürichsee. Na dann wollen wir nicht mehr lange theoretisch bleiben und starten mit Vorfreude als erstes einen Start ab Emmen, um sich auf den kommenden Formationsflug einzustimmen...
„Emmen Tower, good morning, Tiger eight-five request for taxi six ship“, erklingt die von Daniel Siegenthaler gehaltene Konversation mit dem Tower Emmen beim Startup. Flylogic hat viele der gehaltenen Flugfunkdialoge innerhalb des Teams in den Simulator implementiert. In der Luft sind diese allerdings zeitlich etwas knapp bemessen und dürften ruhig noch mehr ausgebaut werden, da teils wichtige Informationen fehlen und man sich so immer nur visuell auf die Situation einrichten kann, was zum Beispiel die Geschwindigkeit angeht. Gesprochen sind diese Dialoge im sogenannten „Bambini-Code“, welcher mit vielen Vokabeln eine gute Funkverbindung ermöglicht. Dieser besteht aus Schweizerdeutsch, Englisch und Italienisch. Aber auch der NATO-Code wird teils verwendet, der nur auf Englisch basiert.


Inzwischen sind wir mit den anderen Tigern auf der Runway 04 angekommen. Zugleich steigt langsam der Puls und eine volle Konzentration ist für den gelungen Start von Nöten. Sobald der „Airborne“ erfolgt ist, wird das Halten der Formation durch die 3. Dimension „Höhe“ nochmals erheblich erschwert.

Die Landung im Overheadverfahren sieht wie folgt aus, dass man zuerst als Begleiter einer 4er-Rotte parallel zur Achse der Runway 21 anfliegt. Danach erfolgt ein Eindrehen in die Pistenachse der Runway 04. Ein weiterer Punkt, der für Verblüffung bei der Programmierung erfolgt ist das einzelne Ausbrechen der Flieger aus der Formation. In genügendem Abstand fliegen nun die Tiger eine kleine Platzvolte und landen schliesslich wieder. Am Ende der Piste wird dann wieder aufgeschlossen und die Gruppe rollt zurück in ihre Ausgangsposition, den Boxen.




Hat man nun das Starten und Landen verinnerlicht, kann man sich den versch. Formation zuwenden. 8 an der Zahl sind es, welche fliegbar gemacht wurden. Geflogen wird dabei ein Linksbogen über der Zentralschweiz was eine Flugzeit von etwa 4 ½ Minuten ausmacht.




Noch nicht genug? Gut, denn die traditionsreichen Trainingshows beim Flugplatz Wangen-Lachen in Zürich stehen noch bevor. Aus diesem Programm sind 12 Elemente einzeln anwählbar, was ich aber als negativen Kritikpunkt ansprechen möchte. Es wäre nämlich schön, wäre doch das Display in voller Länge nacheinander fliegbar um der Realität noch näher zu kommen.

Zusätzlich wird hier noch mehr gefordert, da nun die Formationen mit versch. Manövern (Loop, Schraube, Kreuzung etc.) gemixt werden. Beachtenswert ist erneut, wie die ganzen Darbietungen umgesetzt werden konnten. Sogar Rollen kann die AI-Flugtruppe ausüben(!). Als Manko ist leider zu unterstreichen, dass die Formationswechsel nicht animiert ablaufen, sondern die neue Formation einfach plötzlich „aufpoppt“. Ein Zeichen dafür, dass Flylogic mit dem Addon auch keinen absoluten Teamformationsflug garantieren will. Andererseits natürlich eine grosse Herausforderung, um die Formationswechsel auch noch zu integrieren. Als optische Hilfe dienen hier und auch allgemein rote Rechtecke, welche man nacheinander durchfliegen muss

Ein paar Impressionen


Formation Delta

Nochmals Formation Delta aus anderer Perspektive

Die Nachahmung wurde verblüffend echt umgesetzt

Sogar Simultanrollen können die werten Kollegen ausüben

Schweizer Kultur pur: Die Formation "Matterhorn"

Für besonderen Nervenkitzel sorgen Kreuzungen. Sie wollen penibel präzise geflogen werden.

Zum Schluss sei gesagt, dass dieses Feature die Erwartungen und bisherigen Referenzen übertreffen und hoffentlich Nachahmer folgen werden. Als negative Kritik möchte ich die teils ruckelnde Performance antönen, welche einen ein wenig aus dem Rhythmus werfen kann. Unter anderem aber auf das PC-System zuzuschieben. Etwas störend kann teilweise sein, dass die Zeit nicht ans richtige Ort gespult wurde und so die dynamische Scenery nicht korrekt abspielt. Hier sei allerdings Flylogic zu verteidigen, da der FS auch nicht auf solche Features ausgelegt ist.
Was mir teils auch nicht gefällt ist die Integration ins Team. Gewisse Flüge in der Formationen sind nämlich nur als Statist nachfliegbar und so hat man nicht immer ein Teamgefühl innerhalb der Formation. Dies heisst, man hat nicht wirklich gänzlich den Platz des „Bambini-Sexi“ oder eine feste Position, welche auch wirklich ins Programm passt. Zu bedauern ist, dass aus technischen Einwänden die Staffel ausser uns über keinen Rauch oder Flares verfügt, was die Navigation leicht erschwert. Ferner dürften noch die Funksprüche erweitert werden und das vollständige Programm der Staffel wäre wünschenswert, sofern umsetzbar.

Performance
Was die Performance angeht, zeigt sich bei der Patrouille Suisse von Flylogic eine der Stärken des Produkts. Im direkten Vergleich zum Ursprungsmodell von DSB/Iris weist die Flylogic-Version eine deutlich bessere FPS-Performance auf. Lediglich im VC sinkt die Bildwiederholrate etwas ab, was jedoch das Flugerlebnis nicht beeinträchtigt. Auf einem zeitgemäßen System sollten daher also keinerlei Ruckler o.ä. zu erwarten sein. Ein eventuelles Nachladen der Texturen beim Wechsel in die Außenansicht wurde zeitweise beobachtet - allerdings tritt solches mitunter auch bei anderen Modellen auf und ist bei diesem Addon auch nicht übermäßig oft vorgekommen.
Im Hinblick auf die Dynamische Szenerie und die Umsetzung der PS-Homebase in Emmen LSME lassen sich auch keine Performanceeinbrüche verzeichnen. Wer die Flylogic Switzerland Professional einigermaßen flüssig befliegen kann, der wird auch hier keine Performanceprobleme haben.

Support
Flylogic gehört mittlerweile zu den renommierteren Paywareanbietern in der Branche Flugsimulation. Dadurch, dass die Firma nur über dieses Standbein verfügt, können sie sich auch voll und ganz auf ihre Kundschaft konzentrieren und dementsprechend ist auch der Support. Eine Antwort lässt während den Bürozeiten nicht lange auf sich warten und ist kurz wie auch bündig, je nach Ausmass des Problems.

Fazit
Dass Flylogics Patrouille Suisse sicherlich kein Addon zum Abschreiben ist, wird spätestens nach dem Lesen dieser Review und Benutzen der Software feststehen.
Allein der Flieger an sich entspricht der Spitzenklasse und auch die Scenery kann die Hürde von Payware einigermassen passabel überwinden. Allerdings sind beide nicht ganz perfekt und so gibt es doch mehrheitlich im Cockpit des Tiger Mängel, welche einen Patch nötig machen, welcher hoffentlich noch kommt. Es sind zwar keine schwerwiegenden Fehler, doch fallen sie einem geübten Auge schnell auf und stören das Ambiente nur unnötig. Auch die Scenery könnte durchaus noch mehr ausgebaut werden, da das Potenzial an Objekten und Details noch nicht ausgeschöpft wurde.
Schlussendlich sei noch die dynamische Scenery erwähnt, welche sich als spezielles Erlebnis im Simulator darbietet. Leider sind beim Test zwischenzeitlich Ruckler entstanden, welche den Flug im Verband störten, doch teils auf das PC-System zurück zu führen sind. Es bleibt dem Team trotzdem nochmals den Hut vor diesem Feature zu ziehen. Es bleibt auch zu hoffen, dass durch diese exklusive Innovation weitere Addons inspiriert werden und so das triste Dahinvegetieren des Kunstfluges im FS ein wenig gelindert wird.
Abschliessend sei erwähnt, dass das Produkt sich durchaus in die Nische der Top-Ten Addons einbetten kann, für 40 Euro allerdings die diversen kleineren Fehler lang- oder kurzfristig ausgemerzt werden sollten. Auch an Begleitmaterial mangelt es leider noch, was sich vielleicht aber auch noch ändern wird, wobei dies eher unwahrscheinlich ist. Für Freunde der Patrouille Suisse oder Kampfjetfliegerei aber sicher ein Must-Have!

„Patrouille Suisse“, ein Addon, das Spass und Schweissflecken garantiert!

Facts & FiguresPatrouille Suisse for MS Flight Simulator 2004 
     
HerstellerFlyLogic
Preis 39.99€
Veröffentlichungsdatum30.3.06
Systemanforderungen gemäss Herstellerk.A. / FS2004
Link zur ProduktseiteFlyLogic-Homepage
   
    
Pro Contra  
   
-Qualitätsgüte des Tigers
-Dynamische Scenery
-Grundtexturen von Emmen
-Performance
-Support

-Begleitmaterial
-Viele kleinere, behebbare Patzer


 
EinzelkriterienKommentarBewertung
   
Kauf, Installation und EinbindungPreis angemessen, Installation zugespamt ansonsten i.O.
Handbuch/BeilagenVorhanden aber (zu) wenig
Außenmodell, Texturen und AnimationenBis auf ein paar Punkte perfekt
2D-PanelGut aber mit zu vielen kleineren Patzern
Virtuelles Cockpit / CabinVisuell ein Augenschmauss, technisch gesehen mit Fehler gespickt
FlugeigenschaftenSehr angenehm für alle Schichten von Piloten
SoundEtwas zu brav aber ansonsten akzeptabel
ScenerydesignAktuelle Technik, einwandfrei
Scenerytextureni.O.
Animationen, dynamische Scenery Tolle Falttore, dynimischer Flugverkehr spricht für sich, ansonsten keine Animationen
InnovativitätDynamische Scenery, einmalig
Spaßbewertung/LangzeitmotivationMuss man da noch was sagen? Unterhaltend und doch fordernd
   
Gesamtbewertung 
Detailierte Bewertung Klick >>  
   
Auszeichnungen:

Für die exzellente Umsetzung der dynamischen Scenery, gebührt dem Team für die aufwändige Arbeit ein Award für Innovation!
 


Mehr Patrouille Suisse erleben:

Die Bilder von Flylogic
http://www.flylogicsoftware.com/site/frameset_de.htm

Patrouille Suisse (VBS-Homepage)
www.patrouille-suisse.ch

Patrouille-Suisse (Fanpage)
www.patrouillesuisse.ch

Virtual Patrouille Suisse
www.patrouille-suisse.net

Filmempfehlungen zur Patrouille Suisse :
https://secure.magnet.ch/patrouillesuisse/pi24125354.htm?categoryId=3

Und wer wissen will, was die Patrouille Suisse nun während der freien Zeit am Boden so treibt, sollte sich die folgenden Bilder anschauen *g*:

(Für die volle Ansicht bitte mit der Maus auf die Bilder fahren...)


(Bilder by Mario "Wini" Winiger - Speaker PS)

Unter der Anweisung von FlyLogic-Chef Alex Brander und dem Vater des Addons, Kurt Stöckli, versuchen sich die Piloten mit dem Formationsflug und haben laut Feedback keinerlei Mühe damit. Wen wundert’s!

Die gezeigten Screenshots sind durch die Verwendung von Walk and Follow entstanden. Walk and Follow kaufen - Review lesen


Adrian Durrer in Zusammenarbeit mit Markus Schindler, Beat Schaffner, Henning Krause und Sales Wick für flugsimulation.com | Druckversion | Veröffentlicht am 18.04.2006 | Counter: 18178 Besucher

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