Review: PMDG Boeing B747-400 "Queen of the Skies"

Wenn man Leute auf der Strasse fragt an was sie denken, wenn man den Begriff Flugzeug erwähnt, ist die Antwort vielfach „Jumbo Jet“. Der Jumbojet, die Boeing 747, fasziniert. Seit die erste Boeing 747 im Jahre 1969 abhob, begeistert sie Millionen von Menschen weltweit durch ihre Technik, ihre immense Größe sowie auch durch ihre elegante und einzigartige Form. Auch der Fakt, dass die 747 nach vier Jahrzehnten noch immer das Rückgrat vieler Langstreckenflotten bildet, ist beachtlich.
Ähnlich bewundert wird in der virtuellen Welt auch die Designergruppe PMDG. Nach erfolgreichen Addons für das Addon Fly! haben die Jungs vor ein paar Jahren auch Flugzeuge für den Flight Simulator von Microsoft entwickelt – mit durchschlagendem Erfolg. Schon das Erstlingswerk - die 737NG - war ein Meisterwerk, führte vielerorts neue Techniken ein und setzte neue Standards. Die 737NG ist auch jetzt, mehr als zwei Jahre nach ihrer Veröffentlichung bei den Simmern noch extrem beliebt und kann problemlos mit neueren Addons mithalten. Dies spricht für die Qualität der Arbeit von PMDG, und damit ist auch die Beliebtheit der Designergruppe zu erklären.
Nun hat sich eine der beliebtesten Softwareschmieden für den
Flight Simulator also einem der berühmtesten Flugzeuge überhaupt angenommen.
Ein richtiges „Dream-Team“ sozusagen.
Die Erwartungen an das Produkt waren deshalb zurecht hoch. Denn nicht nur
die oben angetönten Vorzeichen standen gut, sondern auch die ersten
Screenshots sowie die Feature-Liste wussten zu beeindrucken.
Doch kann man das größte zurzeit eingesetzte Passagierflugzeug mit dem
selben Detailgrad und der selben Präzision umsetzen wie die vergleichsweise
kleine 737? Ob PMDG dieses schwierige Unterfangen gelungen ist, wird diese
Review klären.
Die 747 in Realität
Was wir heute als „Queen of the Skies“, als technisches Meisterwerk der
Superlative kennen, geht auf die Sechzigerjahre zurück und war schon damals
revolutionär.
Schon damals hatte Boeing Pläne ausgearbeitet, um ein Flugzeug der
Superklasse zu bauen und damit auf den –durch das Jet-Zeitalter und die
Boeing 707 ausgelösten- Reiseboom zu reagieren. Zuerst wurde das Projekt
begonnen, um am Wettbewerb der US-Armee, die auf der Suche nach einem neuen,
großen Transportflugzeug war, teilzunehmen. Als dieser Auftrag jedoch an die
Lockheed C-5 Galaxy ging, musste man andere Verwendungszwecke finden. Da
traf es sich gut, dass die stets Boeing-freundliche Airline Pan Am auf der
Suche nach einem Flugzeug war, das doppelt so groß wie die Boeing 707 sein
sollte.
Man entwarf zuerst Pläne für einen Airliner mit zwei durchgehenden
Stockwerken, musste diese Idee jedoch bald verwerfen, da es damit Probleme
mit den Notrutschen geben würde. Also beschränkte man sich darauf, im
vorderen Rumpfsegment einen zweiten Stock einzubauen, in welchem eine Lounge
oder später die First Class Platz finden sollte. Der Buck, der der 747 ihre
typische Form verleiht, war geboren.
Das ganze Unternehmen stand jedoch auf sehr wackligen Beinen. Neben den 25
von Pan Am georderten Exemplaren liefen die Verkäufe nur schleppend an, da
viele andere Airlines eher auf die Dreistrahler von Lockheed und Douglas
setzten und dem neuen Supervogel kritisch gegenüberstanden.
So kam es, dass Boeing während der Planung nur haarscharf am Konkurs
vorbeischrammte.
Auch sonst war Boeing einigem Druck ausgesetzt. 1966 hatte man angekündigt,
dass das Flugzeug 1970 bei Pan Am den Dienst beginnen würde. Man hatte also
nur vier Jahre, um das größte Passagierflugzeug aller Zeiten zu planen, zu
bauen und zu testen. Dieses mörderische Tempo brachte allen, die am Projekt
747 mitarbeiteten auch den Spitznahmen „the incredibles“ also „die
Unglaublichen“ ein.
Und man konnte die Termine tatsächlich einhalten. Am 2.
September 1968 war der „Roll-Out“, nur knapp ein halbes Jahr später der
Erstflug.
Nach einer Testphase von nur gerade zehn Monaten begann der Jumbo-Jet
pünktlich am 1. Januar 1970 den Service für Pan Am.
Seither wurde die 747 immer wieder verbessert und modifiziert.
1971 wurde die 747-200 vorgestellt, eine rundum verbesserte
Version mit stärkeren Triebwerken und gesteigertem Abfluggewicht. Damit
steigerte man die Reichweite glatt um mehr als 3'000 Kilometer auf 10'800
Kilometer.
Von der –200 wurden auch verschiedene Frachtversionen gebaut. Die –200F war
ein reiner Frachter, bei der 747-200C steht das C für „convertible“ was
bedeutet, dass man sie innert kürzester Zeit für den Passagier- oder
Frachttransport umbauen kann.
1976 brachte man die kurze 747SP auf den Markt. „SP“ steht für „spezial performance“. Der „Baby-Jumbo“ war eine stark verkürzte 200er-Version und somit auch leistungsfähiger als ihre größeren Pendants. Er wurde für Routen konzipiert, für welche die normale 747 zu groß war.
1980 wurde die 747-300 auf den Markt gebracht, deren wichtigste Neuerung das verlängerte obere Stockwerk war.
1989 schließlich baute man die 747-400, die einzige Version,
die auch heute noch gefertigt wird. Sie zeichnet sich durch das neue
Glascockpit aus, durch das ein Flugingenieur überflüssig geworden ist. Aber
auch die neu eingeführten Winglets haben einiges zu ihrer Wirtschaftlichkeit
beigetragen.
Auch von der –400 gab es eine Frachtversion, sowie auch die neue Version
747-400ER. „ER“ steht für „extended range“, vergrößerte Reichweite also. So
kann diese neuste Version des Jumbos nun 14'200 Kilometer am Stück
zurücklegen.
Die 747 war seit ihren Anfängen ein Meisterwerk der Technik, das immer weiter ausgebaut, verbessert und für viele verschiedene Aufgaben angepasst wurde. Bisher wurden knapp 1'400 Jumbos gebaut, und Boeing hat damit alle Kritiker Lügen gestraft. Die 747-400 selbst hat sich bisher mehr als 650 Mal verkauft.
Ein paar Vergleiche zwischen der Anfangsversion (747-100) und der neusten Version (747-400)


Kauf, Download und Installation:
Zurzeit ist die B747-400 "Queen of the Skies" nur als Download-
Version erhältlich. Jedoch ist eine CD Version geplant und wird, sofern
man der Tradition treu bleibt, bei Aerosoft erscheinen.
Wie bei PMDG üblich werden die Produkte der amerikanischen Software-Schmiede
lediglich über den firmeneigenen Shop verkauft. Genau dort kann die Königin
der Lüfte für knapp 55$ erstanden werden, was bei den aktuellen Notenkursen
knapp 43 Euro entspricht. Verglichen mit Airliner- Umsetzungen dieser Größe
ein stolzer Preis, ob sich dieser rechtfertigt werden die folgenden Abschnitte
zeigen.
Wie eingangs schon erwähnt werden wir in dieser Review bekannte Airliner-
Umsetzungen in vielerlei Hinsicht miteinander Vergleichen und so kann dies auch
schon mit einem Preisvergleich beginnen:

Somit ist auch klar, dass die PMDG 747 (abgesehen von der Majestic Dash-8) mit Abstand die teuerste seriöse Airlinerumsetzung für den Flugsimulator zum jetzigen Zeitpunkt ist. Seit kurzem kann man die Königin der Lüfte sowohl als Download wie auch als CD- Version erwerben. Besonders erwähnen möchten wir hier, dass die CD- Version in deutscher Sprache daher kommt. Dazu kommen wir jedoch im Abschnitt "Handbuch" etwas weiter unten.
Betrachten wir zu erst einmal die Variante 1, der Download:
Der Kauf an sich geht bei PMDG rasch und ohne große Probleme von Statten.
Nachdem das Benutzerkonto eröffnet und die Bestellung getätigt wurde
können auch schon die 55 Dollar mittels gängigen Kreditkarten bezahlt
werden.
Anschließend erhält der Käufer eine Mail inkl. temporärem
Link und weiteren Installationshinweisen um das Produkt herunter zu laden. Der
Download ist während drei Tagen gültig und sobald die 56 MB auf der
heimischen Festplatte gelandet sind, kann die Installation sogleich auch beginnen.
Doch bevor wir dazu kommen, einige Worte zur CD- Version:
Erhältlich ist die deutsche Version der PMDG 747 im Fachmarkt und vereinzelt
auch in Grossmärkten. Dabei schlägt der Kaufpreis massive 59.99 Euro
zu Buche. Das Produkt kommt in einer gewohnten Kartonschachtel im VHS- Kasetten-
Format daher. Darin enthalten ist sowohl die CD- Rom, aber auch zwei Handbücher
(FMC- Manual und das Allgemeine Handbuch) sowie ein doppelseitiges Informationblatt
mit sämtlichen Informationen zu den einzelnen Panels.
Die Installation der 747 klappt einwandfrei und abgesehen von der Eingabe der
Käuferdaten (Download- Version) oder dem Registrationsschlüssel (CD-
version) auch rasch.
Doch bevor der Simmer nun auf alle möglichen Fluggesellschaften zurückgreifen
kann, müssen deren Liveries davor einzeln von der Website von PMDG herunter
geladen werden. Dieser Service ist selbstverständlich kostenlos und kommt
mit einer netten Installationsroutine daher. Pro Livery muss mit gut 6-7 MB
an Datenvolumen gerechnet werden.
Nun ist die Queen of the Skies bereit um das erste Mal in die Lüfte abzuheben, doch davor raten wir zu einem ausführlichen Studium des…
Handbuch
Der CD- Version sind zwei Handbücher beigelegt. Zum einen ist ein Cockpit
Manual enthalten und zum anderen eine Anleitung zum FMC. Selbstverständlich
sind beide Handbücher in gedruckter Form der CD beigelegt und mit unzähligen
Bildern ausgestattet. Besonders das deutsche FMC- Handbuch hat es uns angetan.
Auf einfache Art und Weise (mit vielen Bildern ausgestattet) zeigt es dem Leser
die einzelnen Schritte zur erfolgreichen Programmierung auf.
Doch auch das zweite Handbuch ist hilfreich, doch zeigt es lediglich die einfachsten
Schritte auf, wie man die 747 in die Luft und wieder sicher zurück auf
den Boden bringt.
Alles in allem eine wirklich gute Leistung.
Das Manual ist, wie man es sich von PMDG gewohnt ist, umfangreich und äußerst
informativ.
Über Start -> Programme -> PMDG Simulations erhält man Zugriff
auf die 12 verschiedenen Handbücher sowie auf die Checklisten. Alle Dokumentationen
lagern übrigens im Verzeichnis FS\PMDG\747400\Operating Manual .

Im Manual „Intro“ findet man auf 38 Seiten Informationen über die Herstellung des Produktes, die beteiligten Personen aber auch die zusätzliche Software für beispielsweise die Fehlerprogrammierung.
Das Manual „Takeoff“ versorgt einem auf 16 Seiten mit allen wichtigen Tabellen und Operationen für die Startphase. Dieser Teil ist sehr umfangreich und professionell gestaltet, teilweise wurden auch Scans, wahrscheinlich von echten AOMs, verwendet. Die Lesbarkeit ist bei diesen Scans etwas schlechter als bei selbst geschriebenen Tabellen, jedoch stets gewährleistet.
Im 16 Seiten starken Manual „Cruise and Fuel planning“ wird einerseits auf die zu beachtenden Reiseflugoperationen, andererseits aber auch stark auf die Treibstoffplanung eingegangen. Hierfür werden den virtuellen Piloten wiederum viele Tabellen mit Richtwerten angeboten, aber auch nützliche Schemata zur Berechnung der benötigten Treibstoffmenge sind vorhanden.
Im nächsten Manual, das sich logischerweise mit der Landung befasst, wird auf die Landetechniken sowie die dafür benötigten Daten eingegangen. 11 Seiten werden hierfür benötigt, und wiederum erhält der virtuelle Pilot alle Informationen, die er braucht.
Des weiteren finden sich auch noch Manuals zu den Flugtechniken, Limitationen, den normalen und abnormalen Prozeduren im Handbuch-Ordner, natürlich sind auch ausführliche Instruktionen für den Umgang mit dem Autopiloten, dem Flight Director und dem FMC vorhanden.
Etwas bitter für die Deutsche Flusi-Community ist natürlich, dass das Manual nur in englischer Sprache vorhanden ist. Für viele mag das sogar eine unüberwindbare Hürde darstellen. Jedoch denken wir, wäre der Aufwand, 376 Seiten ins Deutsche (und ggf. in andere Sprachen) zu übersetzen, schlicht zu groß. Unserer Meinung nach hat sich das Englische auch in der virtuellen Aviatik genügend etabliert, um ein solches Verhalten rechtfertigen zu können.
Insgesamt bietet das Manual einen langen "Lesespass" auf technisch
anspruchsvollem Niveau. 376 PDF-Seiten in englischer Sprache sollte der virtuelle
Pilot erst einmal verschlingen, bevor er sich hinter den Steuerknüppel
schwingen darf.
Wie viele der User dies wirklich tun, und wie gut sie einzelne Punkte des Manuals
in Extremsituationen anwenden könnten, ist natürlich fraglich. PMDG
versorgt uns jedoch mit allen wichtigen und weniger wichtigen Daten, und dafür
sind sie mit der vollen Punktzahl auszuzeichnen.
Schade ist, dass das versprochene Tutorial von PMDG bisher nicht erschienen ist. Deshalb haben sich andere User aufgeopfert, und konkrete Fluganleitungen verfasst.
Hier der Tutorialflug von Jared Smith, der einem von Los Angeles zur Edwards Airbase führt: Klick!
Jens-Albert Schenk hat ein 14.2MB großes deutsches Tutorial verfasst das einem auf einen Beispielflug durch die Normal Operations führt und einem einige andere Dinge wie die Limitations oder das Fuel Management System näher bringt. Direktlink: Klick!
Konfiguration/Externe Programme:
Von einem Add On dieser Klasse erwartet der Käufer natürlich auch
externe Konfigurationsprogramme.
PMDG liefert dem Käufer sowohl einen Load Editor wie auch einen
Panelkonfigurator mit, im folgenden Abschnitt möchten wir nun näher auf die
zwei Tools eingehen.
Load Editor
Die Funktion eines Load Editors sollte klar sein:
Mittels einer Programmoberfläche lässt sich das Flugzeug wahlweise nach den
Wünschen des Piloten konfigurieren und einstellen.
Für die 747-400 von PMDG lassen sich drei verschiedene Klassen
Konfigurationen anwählen. Weiter erlaubt der Load Manager auch den Flieger
mittels Klicken auf die einzelnen Sitzplätze, über einen Random-Generator
oder mittels voreingestellten Anteilen zu beladen.
Außerdem lässt sich die Frachtbeladung einstellen und der Load Editor
ermittelt zusammen mit der eingestellten Betankungsmenge die erforderlichen
Load Weights. Diese müssen nur noch notiert werden, die Beladung
abgespeichert werden und beim nächsten Neuladen der Maschine entspricht die
Beladung exakt diesen Einstellungen.

Einziger Mangelpunkt wäre hier, dass diese Einstellungen auf alle 747-400
zutreffen und sich diese nicht für die einzelnen Bemalungen separat
einstellen lassen, wie dies bei den PSS Airbussen möglich ist.
Dieser Umstand ist jedoch nicht weiter gewichtig und auch kein
Hemmungsfaktor für den einen reibungslosen Flug.
Weiter gehts mit dem...
Panel Konfigurator:
Nach der Installation der 747-400 Queen of the Skies findet sich in
der Flugsimulator- Menüleiste ein neuer Menüpunkt wieder: PMDG. Ob dieser
Eintrag nun zur Freude des Simmers ist oder nicht muss jeder selber
entscheiden, auf jeden Fall ist die Benützung dieses Konfigurators
unmittelbar im Flugsimulator um einiges angenehmer als zwischendurch in ein
anderes Fenster wechseln zu müssen.
Über dieses Pull-Down Menü lassen sich die Unterpunkte General, Panel State, Failures und About aufrufen.

Unter General lassen sich grundlegende Einstellungen für den Flieger tätigen, so ist es möglich die Farben der Bildschirme - insbesondere des PFD - anzupassen oder abzuändern.
Mittels Panel State lässt sich ein beliebiger Panel Status abspeichern und später auch wieder aufrufen. Ist der Simmer das lange Hochfahren der Systeme leid, so kann er mittels eines Mausklicks die Maschine in einem bestimmten "Zustand" laden und von da an weiterverfahren. PMDG liefert hier zwei Cold and Dark Situationen mit. Weitere solche Situationen kann der Simmer selber erstellen.
Über den Punkt Failures lassen sich eine Unzahl an Fehler "produzieren". Diese beginnen bei A wie Auto Throttle und enden bei W wie Warning Systems. So lassen sich zu einem bestimmten oder auch unbestimmten Zeitpunkt unzählige Probleme simulieren und fordern dem virtuellen Kapitän anschließend ein organisiertes Abarbeiten von Checklisten ab. Ganz interessant, wenn auch im richtigen Leben niemals erwünscht, sind Simulationen von Triebwerksschäden oder -bränden, was eine exakte Vorgehensweise bei der anschließenden Problembewältigung erfordert um den Flieger sicher wieder zurück auf den Boden zu bringen.
Key-Assignments
Wer die 737NG aus dem selben Hause bereits sein Eigen nennen kann,
wird auch die Funktion der Key-Assigments kennen. So lassen sich alle
möglichen Schalterfunktionen an beliebige Tastenkombinationen koppeln.
Inwiefern dies für Cockpitbauer nützlich ist kann aus unserer Sicht nicht
gesagt werden, da wir kein solches Projekt in Arbeit haben. Dennoch eine
gelungene Funktion.
Mittels dieser beiden Konfigurations-Tools lässt sich die
747-400 nahe zu perfekt einstellen und verspricht so interessante und
lehrreiche Flüge.
Daumen hoch!
Aussenmodell
Bekanntlich isst das Auge mit und auch das Modell der 747-400 Umsetzung
zählt zum Hauptgang dieses Add-On Gerichtes.
Zu Beginn des Aussenmodell-Abschnittes analysieren wir das Modell der
Precision Manual Development Group PMDG im Aircraft Container Manager (ACM).
Im Vergleich mit den Kontrahenten, der 767 von Level-D und den beiden
grossen Airbus-Brüdern von PSS, weist die 747 knapp 14000 Modell-Punkte mehr
auf als der A340. Im Vergleich zur 767 von Level-D sogar das Vierfache. Eine
Auflistung sowie eine grafische Auswertung dieser und weiterer Vergleiche
können dieser Grafik entnommen werden:

Die Modellpunkte alleine sagen zwar aus, wie detailliert ein Modell umgesetzt wurde, doch die Qualität zeichnet sich nicht durch die Anzahl an Punkten aus.
Wechseln wir also in den Flugsimulator und begutachten das Schmuckstück, wie vor jedem Flug üblich, von außen.
Der Walk-around:
Elegant ist sie, ohne Zweifel. Mit den vier Triebwerken, einer Höhe von
knapp 20m und dem bisher einmaligen Upper-deck ist sie die Königin der
Lüfte. In der Realität strahlt unsere Queen of the Skies einen eignen Charme
aus. Wohl gerade deshalb scheiden sich die Meinungen über den Riesen aus dem
Hause Boeing. Einige mögen ihn, andere verachten ihn
aufgrund seines Aussehens.
Doch nun zurück zur Umsetzung durch PMDG: Wie bei einem Walk-around üblich
beginnen wir am vordersten Punkt der Maschine. Die Form der Flugzeugnase
scheint ziemlich exakt stimmig zu sein was der folgende Beweis zeigen
sollte:

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Weiter geht es entlang der First- bzw. Businessklasse (je
nach Airline) zum Bugfahrwerk. Auch dieses ist aufwändig modelliert worden,
die Stossdämpfer, Landescheinwerfer und die Motoren für das Bewegen des
Bugfahrwerkes sind exakt umgesetzt. Wir folgen dem Rumpf und erreichen die
erste Cargo-Door. Mittels konfigurierter Tastenkombination lässt sich diese
öffnen. Nachdem sich die Türe langsam nach oben geschwungen hat, gibt sie
den Blick auf den Frachtraum frei. Doch leider findet man hier weder
Cargo-Paletten noch irgendwelche anderen Objekte vor. Diskussionslos ist
dies ein Gimmick, doch wäre dies eine schöne Abrundung der Tür-Animationen
gewesen.
Wenden wir uns von den Frachträumen ab und bewegen uns zu den
Flügelansätzen. Hier wurden die Lufteinlässe für die Klimaanlage sogar
dreidimensional umgesetzt.
Wir gehen den langen Flügel entlang. Die Hauptscheinwerfer zwischen den
inneren Triebwerken und dem Rumpf werden lediglich durch Texturen
dargestellt. Die Vorflügelklappen sowie die Triebwerksaufhängungen hingegen
wurden exakt und vorbildsgetreu umgesetzt.

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Nun erreichen wir das Erste der vier mächtigen Triebwerke,
die gemeinsam immerhin gut 260kN Schub erzeugen. In die Triebwerke hat PMDG
dem Anschein nach einiges an Mühe gesteckt. Die einzelnen Fan-Schaufeln
wurden ebenfalls modelliert und nicht wie bei anderen Umsetzungen durch
Texturen abgedeckt. Dies erzeugt besonders beim Triebwerkstart und dem
Abschalten extrem schöne Effekte. Aber auch die restlichen Seiten der
Triebwerke wurden ebenso mit Liebe zum Detail umgesetzt und modelliert.
Auch der restliche Flügel inklusive der Winglets wurde passend umgesetzt.
Besonders nette Details sind die Sensoren an den Querrudern oder die, wenn
auch nur durch die Texturen dargestellten, Formen der Innenstruktur des
Flügels.
Zurück beim Rumpf begutachten wir ein letztes Mal die Flaps und die
Querruder. Aufgrund des fehlenden Hydraulikdrucks im „kalten“ Zustand hängen
sie einfach nach unten. Dies wurde von PMDG exakt umgesetzt und gibt so ein
realitätsgetreues Bild der 747 wieder.
Unser Blick wendet sich ab vom Flügel und zurück auf den Rumpf. Direkt
hinter dem Flügelansatz befindet sich eine weitere Türe, welche wir geöffnet
haben. Schön zu erkennen ist hier auch, dass die Türe exakt modelliert wurde
und somit auch die „Erhebung“ der Notrutsche bzw. dem Floss (je nach
Situation) umgesetzt wurde. Der Blick ins Innere zeigt ebenfalls unzählige
Sitzreihen, die sich jedoch nicht durch die Konfigurationen im Load- Manager
verändern lassen. Dies wäre zu viel des Guten gewesen und wird hier nur am
Rande erwähnt.

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Nicht zu vergessen ist das Hauptfahrwerk. Mit seinen vier Teilfahrwerken, die jeweils vier Reifen aufweisen, wirkt es gigantisch. Wenn man bedenkt, welche Kräfte beim Aufsetzten hier herrschen müssen, ist die nicht gerade filigrane Bauart verständlich. Auch hier leistete die Modellier-Crew bei PMDG ganze Arbeit. Sämtliche Details wie Hydraulikschläuche, Stossdämpfer oder gar Schrauben lassen sich erkennen. Die Stossdämpfer sind sogar mit Metall-Effekten überzogen und reflektieren somit die Umgebung.

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Wir bewegen uns weiter Richtung Heck und richten unsere Augen auf das beinahe 20 Meter hohe Seitenleitwerk und das Höhenruder. Beide wurden vorbildsgetreu umgesetzt und stehen dem Original in keiner Weise nach. Auch die Auslassöffnungen für die APU wurden umgesetzt und schliessen somit das Modell perfekt ab. Wir wechseln auf die andere Seite des Flugzeuges und beschliessen unseren Walk-around somit.

Mit einem Vergleich schliessen wir die Betrachtung des Aussenmodells ab.
PMDG hat die 747-400 königlich umgesetzt. Zu bemängeln gibt es am
Aussenmodell nichts. Wünsche gibt es jedoch immer. So wäre ein wenig mehr
Action um den Flieger herum wünschenswert. Mit den aktuellen Techniken ist
es sicherlich realisierbar, die Maschine mit einer ganzen Service-Armada zu
versorgen. Andere Addons haben dies bereits bewiesen. Dies wäre der optimale
Schliff, den man der Königin noch verleihen könnte.
Das Aussenmodell der 747 begeisterte die Redaktion und verdient daher 10 von
10 möglichen Sternen.
Texturen
Löblicherweise
liefert PMDG mit dem Produkt eine gewaltige Palette an Bemalungen für den
dicken Blechvogel aus. Hier wird jeder Simmer seine eigene Airline finden,
denn von A wie Air France bis U wie United Airlines sind alle grösseren
Betreiber der Königin der Lüfte durch die schnellen Maler des Add-On
Herstellers umgesetzt worden. Diese Grafik von PMDG zeigt auf, welche
Airlines zur Zeit von Robert Randazzo und seinem Team umgesetzt wurden.
Aktuell sind bei PMDG 34 Liveries verfügbar, welche jeweils mit einem Installer automatisch installiert werden. Pro Livery muss mit einer Dateigrösse von ca. 6MB gerechnet werden. Darin enthalten sind sowohl die DXT3-Texturvariante als auch die 32-Bit Version.
Auf den einschlägigen Downloadseiten findet man unzählige weitere Bemalungen. Doch es geht viel besser: Das Flugsimulation.com-Tool Airliner Search bietet eine Unmenge an Bemalungen für die 747-400 an, eine Übersicht ist hier zu finden:
http://blackswan.ch/fltsimres/result.php?airdestype=297
Doch wenden wir uns nun dem Flugsimulator zu und betrachten die Texturen von PMDG genauer. In unserer Rezension werden wir Texturen von Drittanbietern nicht mit einbeziehen, darauf hat PMDG keinen Einfluss und sie sollen somit auch nicht in die Bewertung eingehen.
Aus einer Distanz, bei welcher die komplette Maschine zu überblicken ist, wirken die Texturen perfekt und auch mit gewissen Schmutzspuren gezeichnet, unabhängig davon, ob die DXT3 Variante oder die 32-Bit Texturen installiert wurden. Doch die Details liegen bekanntlich in der näheren Betrachtung und so machen wir uns auf, die Texturen aus der Nähe zu beurteilen.
Zu Beginn begutachten wir die 747 in ihrer Gesamtheit. Selten trügt der erste Eindruck, so auch hier. Die Texturen sind wirklich gelungen und weisen einen hohen Grad an Liebe zum Detail und Präzisionsarbeit auf. Selbst kleine Schriftzüge oder Nieten sind zu entdecken. Und wer sich einwenig auf die Suche macht, findet auch die eine oder andere kleine Überraschung.
Richtig interessant wird es erst bei der Gegenüberstellung der DXT3 Texturen mit den 32-Bit Versionen. Um dies zu prüfen, installierten wir die KLM Bemalung in beiden Varianten und prüften an einigen Stellen, ob sich Unterschiede feststellen ließen.
Es sei zu bemerken, dass die DXT3 Texturen ca. 23 MB und die
32-Bit Variante um die 38 MB Speicherplatz benötigen. Doch was liefern 15MB?
Beim näheren Betrachten werden die Differenzen dann schon deutlicher
sichtbar. Die Texturen im 32-Bit Format sind höher aufgelöst und geben so
ein schöneres Gesamtbild wieder, was dieser Vergleich sichtbar macht:

Auch nachts zeigt sich die Königin von ihrer schönsten Seite. Die Maschine ist realistisch ausgeleuchtet und gibt so ein realitätsnahes Bild wieder. Die Texturen sind nachts von selber Qualität wie am Tag.

Zusammenfassend sind die von PMDG erstellen Texturen gelungen, sie decken
den ganzen Flieger in derselben Qualität ab und geben so ihren Teil zum
realistischen Erscheinungsbild der 747 im virtuellen Himmel wieder. Die
Qualitätsunterschiede der beiden Texturformate spiegeln sich in der
Performance wieder, da die Einbussen jedoch nicht enorm sind und wirklich
erst bei nahem Betrachten auffallen, rät die Redaktion bei schwächeren PC`s
zur Benützung der DXT3 Texturen.
Wir verleihen dem Add On für die gelungene Texturierung 9 von 10 Sternen.
Animationen
Zu einem gelungenen Erscheinungsbild eines jeden Flugzeug Add-Ons zählen
auch Animationen. Standardmässig werden heute die allermeisten Payware Add
Ons mit animierten Steuerflächen, sich öffnenden Türen oder gar Fahrzeugen
ausgestattet.
Im Bereiche der Animationen ist sicherlich einiges machbar, die
Möglichkeiten sind jedoch bei weitem noch nicht ausgeschöpft.
Im folgenden Abschnitt werdet ihr erfahren wie die 747-400 durch PMDG
animiert wurde, was uns gefiel und was weniger.

Auf die Miniaturen klicken, um sie zu vergrößern.
Zu Beginn kann beruhigend gesagt werden, dass die zum Standard verkommenen Animationen wie animierte Steuerflächen, sich öffnende Türen und Tore und Flex-Wings bei der Queen of the Skies umgesetzt wurden.
Wie im Abschnitt Konfigurationstools bereits aufgegriffen,
lassen sich mittels beliebiger Tastenkombinationen sämtliche Türen der
747-400 öffnen. Über die Flugsimulator-Standard Konfiguration für die Türen
öffnet sich lediglich der Haupteingang an der linken vorderen Rumpfseite.
Die Türen schwingen zuerst leicht nach innen, um sich anschliessend nach
aussen zu öffnen. Diese Animationen sind gelungen und lassen dem Simmer
jeglichen Spielraum, welche Türen er nun geöffnet haben will. Zusammen mit
Add Ons wie dem FS Scenery Enhancer oder auch Szenerien, die
Flughafenfahrzeuge mitliefern, können so besonders realistische Bilder
geschossen werden.
Weiter geht es zu den Triebwerken. Wie im Abschnitt Aussenmodell bereits beschrieben, wurden die Fan-Schaufeln dreidimensional umgesetzt. Passend dazu wurden sie animiert und geben so zu jederzeit ein realistisches Bild des Triebwerks wieder. Auch die Umkehrschub-Funktion wurde passend umgesetzt.
Aber auch an die Flügelfetischisten wurde gedacht, so bewegen sich die Flügel nicht nur, wenn die Maschine beschleunigt oder in der Luft ist, sondern sie schwingen die ganze Zeit, während die Maschine am Boden rollt oder in der Luft durch Turbulenzen fliegt. Diese Animationen sind schön anzusehen, besonders bei Anflügen durch Stürme wirken die Flügel beängstigend elastisch, was in der Realität jedoch in keiner Weise anders ist.

Natürlich wurde auch das Fahrwerk mit passenden Animationen ausgestattet und so nehmen die äußeren beiden Hauptfahrwerke eine starke Neigung ein, das innere Paar neigt sich hingegen nur leicht. Dies dient zum Dämpfen des Aufsetzens. Auch dies ist PMDG ohne Diskussion gelungen. Durch das Betätigen des Fahrwerkhebels fährt das Fahrwerk in den Bauch ein. Sämtliche Fahrwerkstore bewegen sich realistisch und verschließen die Schächte anschließend.

Besonders gelungen wirken auf uns die Animationen der Landeklappen. Anfänglich fahren diese nur zögerlich und langsam aus, in den letzteren Stufen geht dies dann schon schneller von statten.
Wie im Abschnitt Aussenmodell bereits erwähnt, vermissen wir ein wenig die
Lebendigkeit bei der Königin der Lüfte. Animationen wie Service-Fahrzeuge
oder Treppen wären sicherlich möglich gewesen. Was auch ein wenig
enttäuscht, ist der Umstand, dass selbst, wenn mittels des
Konfigurationstools ein Feuer „aktiviert“ wird, sich dies am Aussenmodell
nicht zeigt. Ein Triebwerkbrand ist schließlich nicht zu übersehen und
mittels Effektdateien sicherlich realisierbar.
Aus unserer Sicht ist dies ein Umstand, den wir selbstverständlich in die
Bewertung mit einbezogen haben. Wer eine solche Fehlersimulation anbietet
sollte dies auch im Aussenmodell darstellen können.
Somit erreicht die 747-400 trotz gelungener Animationen in den meisten Bereich 8 von 10 möglichen Punkten.
2D Panel:
Bei einem so komplexen Addon wie der PMDG Boeing B747 ist das
Instrumentenbrett natürlich der interessanteste Teil. Immerhin stellt es die
Mensch-Maschine-Verbindung her. Die B747 der neuen Generation verfügen über
ein durchaus modernes Flightdeck mit 6 Bildschirmen. Da der Flugingenieur
nun entfiel, mussten viele Systeme vereinfacht werden. Einen wichtigen Teil
dieser Vereinfachung stellt das elektronische Triebwerkssteuerungsprogramm
FADEC dar, der zweite wichtige Punkt ist das Flight Management System, das
über 3 FMCs bedient werden kann.
Schon von PSS gab es eine realistische Umsetzung dieses Flugdecks für den FS2000 und später auch für den FS2002. Damals war dieses Addon, zumindest grafisch, das am meisten fortgeschrittene für den FS. Vom Panelhintergrund her unterscheidet sich die neue 747 von PMDG gar nicht so sehr von dem alten PSS-Modell: die Grafik ist nicht fotorealistisch, sondern wohl eher im CAD entstanden. Das hat den großen Vorteil, dass alles wie aus einem Guß wirkt. Vor allem die Einbindung der vielen Schalter und Knöpfe in das Hintergrundbild ist hervorragend gelungen. Bei PSS war man damals sogar so weit gegangen, die Schatten der einzelnen Knöpfe mit zu animieren, das ist bei PMDG nicht erfolgt aber auch absolut nicht notwendig, da man meist sowieso keine klaren Schatten hat. So viel schon einmal zu der grafischen Gestaltung des Panels an sich, kommen wir nun zur Bedienbarkeit.
Es ist natürlich sehr wichtig, wie einfach sich die Schalter im Cockpit bedienen lassen. Jeder Addonhersteller hat da seine eigenen Ideen. PMDG hat sich für die Version mit Links- und Rechtsklicks entschieden. Meiner Meinung nach sinnvoll, denn so hat man die beiden Richtungen praktisch auf der Maus. Außerdem gibt es nicht so viele und damit größere Klickspots und man muss nicht ewig nach ihnen suchen. Für das FMC hat man sich noch etwas Besonderes einfallen lassen: klickt man auf einen speziellen Bereich, kann man die Eingaben dort direkt mittels der Tastatur tätigen. Hervorragend gelungen!
Nun zur grafischen Gestaltung und damit zur Ablesbarkeit der Instrumente: Natürlich hat auch PMDG die neuen Möglichkeiten des FS2004 voll ausgenutzt und unter Einsatz der "GDI+"-Technologie programmiert. Das führt einerseits dazu, dass sich die Instrumente sehr flüssig bewegen und andererseits kann man diese auch angenehm ablesen. Natürlich ist das, wie immer, abhängig von der jeweiligen Bildschirmauflösung des Betrachters. Aber sogar bei unserer Standardauflösung von 1024x768 sind auch die kleinen Anzeigen der Funkgeräte ohne Probleme zu lesen.
Bei dem ersten PMDG-Produkt für den FS2004, der 737NG, wurde
der MZALFOTRI-Schriftzug, mit dem man die unterschiedlichen Unterpanels
anwählen konnte, immer wieder kritisiert, er störte das Gesamtbild sehr. Für
die 747 hat sich PMDG eine andere Lösung einfallen lassen: Am oberen
Bildschirmrand, genau in der Mitte, befindet sich eine Reihe von Knöpfen im
Boeing-Stil, mit denen man die unterschiedlichen Panels an- und wieder
abwählen kann. Dabei bleibt die Knopfleiste immer sichtbar, es sei denn man
versteckt sie.
Von diesen unterschiedlichen Ansichten gibt es übrigens eine Menge bei der
747: 11 Stück sind es. Dieses Mal wurde nicht nur die Seite des Kapitäns,
sondern auch die F/O-Seite umgesetzt. Beide Panelansichten verfügen über
einen Modus mit vergrößerten Bildschirmen, sodass man bei komplizierten
IFR-Manövern einen guten Überblick hat. Die weiteren Sichten sind Standard:
Overhead, Schubhebel, FMC, EICAS, Funkgeräte, Uhr und noch ein Panel mit 3
weiteren Schaltern. Das EICAS kann man sich bei Bedarf übrigens auch auf
einen der anderen Bildschirme legen. Die Sichtposition ist gut gewählt, auch
im Anflug und etwas mehr Zuladung kann man gut auf die Landebahn sehen.
Nun kommen wir aber zu dem eigentlichen Thema: wie genau wurden die Systeme eigentlich umgesetzt? Fakt ist, dass PMDG die Möglichkeit hatte, mit vielen Airlinepiloten und auch mit einigen Airlines zusammenzuarbeiten. Bei der Umsetzung der Systeme legt man bei PMDG aber auch darauf Wert, dass sie von einem normalen Simmerpiloten bedient werden können, im Klartext heißt es, dass die Bedienung ein wenig einfacher ist als in der Realität. Dennoch bringt die 747 erstmals bei PMDG ein realistisches IRS-System mit, welches auf Wunsch auch die langen 10 Minuten zum Einrichten braucht. Auch die anderen Systeme wurden realistisch umgesetzt: z.B. das FADEC-System mit dem Engine Autostart oder auch das TCAS. Wie genau diese einzelnen Funktionen arbeiten, kann man gut sehen, wenn man die unterschiedlichen Systemseiten des EICAS aufruft, jede einzelne wurde genauestens umgesetzt.. Da die echten Systeme in der 747 meist vollautomatisch funktionieren, beispielsweise die Packs, bedeutet die realistische Umsetzung keine besonders große Herausforderung für den Piloten. Zum Beispiel das IRS-System: Hier muss nur die Position mittels der Tastatur in das FMC eingegeben werden und schon beginnt der vollautomatische Alignment-Prozess. Ähnlich ist es mit den anderen Systemen. Der Triebwerksstart ist vollautomatisch, die Einstellungen der Packs, des Hydrauliksystems und der Elektrik sind es ebenfalls.
Natürlich ist ein so komplexes Panel nicht fehlerfrei. Benutzer in Foren berichten immer wieder von kleineren Ungenauigkeiten in den jeweiligen Systemen, die aber vom PMDG nach und nach mit Updates ausgeräumt werden sollen. Wer sich für die Fehler im Einzelnen interessiert, wird sicher im PMDG-Supportforum fündig.
Dennoch ein paar kleinere Beispiele für die
Systemgenauigkeit der 747: dank des 747-Handbuchs von Mike Ray war es und
möglich, ein paar Systeme genauer unter die Lupe zu nehmen. Zuerst ein
positives Beispiel: Ein interessanter Test lässt sich durchführen in dem man
den "Standby Poweer Switch" auf off stellt und gleichzeitig eine
Wechselstromquelle wie die APU oder eines der Triebwerke benützt wird. Die
Folge ist, dass die linke Cockpit- Seite, also die vom Captain, dunkel wird,
sprich dass alle Bildschirme off sind. Dies kann die PMDG 747 genau wie im
Original.
Nun noch ein paar negative Beispiele:
- Der Autopilot kann auch bei nicht ausgerichteten IRS in Betrieb genommen
werden, dies ist in der Wirklichkeit nicht möglich. (Sowohl im FD Modus wie
im Command-Modus)
- In Realität fällt der linke Autopilot aus, wenn man die AC-Sammelschiene
Nr. 3 ausschaltet (Durch Bus Tie- und Generatorschalter). In der PMDG 747
ist dies nicht der Fall.
- Gleiches Verhalten bei Hydrauliksystem Nr. 3: Steht es nicht zur
Verfügung, so kann der linke Autopilot nicht verwendet werden.
- Bedienung des Autopiloten: Abweichung zur Realität, da sich dieser in
Wirklichkeit nur mit dem Disengage Bar am MCP oder durch den Disengage
Switch am Steuerhorn trennen lässt. Bei PMDG geht dies auch direkt über den
CMD Push Button.
- Schade ist auch, dass die Runupzeiten bei allen 3 Triebwerksvarianten
gleich sind, das ist in der Realität ebenfalls nicht so.
Auf zwei weitere Systeme möchte ich hier noch speziell eingehen, zuerst auf das FMS. Es sollte mit besonderer Aufmerksamkeit umgesetzt werden, vor allem soll die Cost-Index-Simulation sehr genau sein. Die Bedienung ist für keinen Boeing-Piloten ein Problem, denn es gibt kaum einen Unterschied zur 737. Von der Umsetzung her soll es jedoch bald einen Unterschied geben: PMDG plant, das ACARS in einem zukünftigen Update umzusetzen, sodass man Wetterinfos abrufen kann. Die Bedienung an sich ist sehr angenehm und funktionierte bei allen Testflügen ohne Probleme. Auch die Datenbank mit SIDs und STARs ist umfangreich. Der VNAV-Modus konnte mich allerdings nicht ganz so überzeugen: Er ist für den vertikalen Teil des Flugpfades zuständig. Der Steig- und Reiseflug ist kein Problem, allerdings hatte ich bei allen Flügen Probleme mit dem Sinkflug. Teilweise begann das System plötzliche Sinkflüge mit über 5000 ft/min und änderte ständig die Geschwindigkeit. Sicherlich nicht angenehm für die Passagiere und auch nicht realistisch. Alle anderen Funktionen jedoch waren frei von Problemen.
Das zweite System, das ich mir genauer anschauen wollte, ist der Autopilot. Da er natürlich über sehr viel mehr Funktionen verfügt als der normale AP des Flugsimulators, musste er speziell für dieses Addon programmiert werden. Die einzelnen Modi funktionieren problemlos und lassen sich einfach bedienen. Beeindruckend ist die Autoland-Funktion, welche das Flugzeug bis auf die Piste komplett führt, auch bei stärkeren Seitenwinden. Ein kleineres Problem gab es manchmal mit dem Heading-Modus: da flog die Maschine schon mal eine 350°-Linkskurve statt 10° nach rechts und manchmal konnte sie sich nicht entscheiden und flog im Zickzack geradeaus.
Das Panel hinterlässt einen starken Eindruck: grafisch passt alles zusammen, sieht hervorragend aus, die Instrumente funktionieren sehr gut und lassen sich einfach bedienen. Dennoch gab es einen Punkt, der mir nicht gefallen hat: seit dem FS2004 sind Wetterradars eigentlich machbar. Und ein Addon dieser Funktionsbreite sollte meiner Meinung nach auch eines haben. Leider ist aber gerade diese Funktion nicht umgesetzt worden und eine Umsetzung in der Zukunft ist auch nicht geplant. Sehr schade, so wird 100%-ige Vollständigkeit doch nicht erreicht.
Dennoch handelt es sich bei diesem Panel sicherlich um eines der interessantesten auf dem Markt überhaupt.

Auf die Miniaturen klicken, um sie zu vergrößern.
3D Panel:
Seit dem das virtuelle Cockpit im FS2004 bedienbar gemacht wurde,
erlangt es immer größere Beliebtheit bei den Simmern. Immerhin hat man dort
diejenige Cockpitumgebung, die der Wirklichkeit am nächsten kommt.
Entsprechend viel Mühe hat sich PMDG gegeben und mit entsprechend hohen
Erwartungen betritt man das virtuelle Flightdeck. Wird man dabei enttäuscht?
- Nein! Tatsächlich hält die PMDG 747, was sie verspricht: die Modellierung
ist überaus akkurat. Jeder Schalter, jeder Knopf, jede Coladose, einfach
alles ist dreidimensional modelliert. Hinzu kommen Texturen, die einen
hervorragenden Mittelweg aus Performancefreundlichkeit und Detailliertheit
gehen. Dazu noch eine Fülle an Animationen, wie es sie bisher noch bei
keinem 3D-Panel gab. Man kann beispielsweise die Pedale verstellen, die
Sitze verschieben, die Sonnenschutzfolien hochfahren, eine Coladose
verdrehen, Bücher verrücken und noch viel mehr. Nicht alles macht Sinn,
dafür aber umso mehr Spaß!
Wichtig ist natürlich auch, wie gut sich die 747 aus dem virtuellen Cockpit
heraus steuern lässt. Auch da hat PMDG ganze Arbeit geleistet. Die
Klickspots für die Instrumente sind sehr gut gesetzt und so lassen sich alle
Funktionen problemlos steuern. Auch die Ablesbarkeit der Instrumente ist
überdurchschnittlich und sollte bei einer etwas höheren Auflösung gar kein
Problem mehr darstellen. Zu guter letzt bewegen sich die Instrumente auch
noch beinahe so flüssig wie im 2D Cockpit. Das Fazit kann nur lauten: So ein
virtuelles Cockpit hat es bisher noch nie gegeben: bei guter Performance
lässt es sich hervorragend benutzen. Hat man jetzt noch entsprechende
Hardwareunterstützung wie z.B.
TrackIR, steht dem Vergnügen gar nichts mehr im Wege!
Auch eine virtuelle Kabine fehlt nicht. Weil der
Bewegungsspielraum an Bord eingeschränkt ist, hat man sich auf das Oberdeck
beschränkt und auch dort nicht allzu viele Funktionen eingebaut. Sie ist im
Stil der Lufthansa-Firstclass und eher einfach gehalten. Die Modellierung
ist in Ordnung und die Texturen ebenfalls, aber wer möchte bei dem Cockpit
schon in der Kabine sitzen?
Insgesamt hat die 747 das beste virtuelle Cockpit, das es momentan auf dem
Markt gibt.

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Nachtbeleuchtung:
Die Nachtbeleuchtung an Bord dieses Flugdecks ist so eindrucksvoll, dass
die ein eigenes Kapitel bekommt. Hier hat sich PMDG besonders viel Mühe
gegeben und so ist ein eindrucksvolles Resultat entstanden: 3
Beleuchtungsschemata bringt das Paket mit und sie alle wirken sich auf 2D-
und 3D-Panel gleichermaßen aus. Alle Profile bestehen aus der
Hintergrundbeleuchtung der Instrumente und dem "Dome-Light", welches das
gesamte Flightdeck in atmosphärisches Licht taucht. Besonders wirkungsvoll
ist das im 3D-Panel, weil das Licht dort natürlich nicht durch helle
Texturen, sondern durch GMAX-Lampen entsteht. Da es aber so schwer ist, all
das genau zu beschreiben, lasse ich hier besser die Bilder sprechen:

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Flugdynamik:
Hiermit kommen wir zu demjenigen Punkt, der am kompliziertesten zu
bewerten ist. Aufgefallen ist mir, dass es trotz der drei unterschiedlichen
Triebwerksvarianten nur eine Flugdynamik gibt. Ich kann mir nicht
vorstellen, dass die drei Motoren denselben Spritverbrauch und Schub haben.
Ansonsten verhält sich die 747 so, wie man es eben erwarten würde: Die
enorme Masse ist gut zu spüren, trotzdem ist der Flieger agil, was ich aus
einem Level-D-Simflug bestätigen kann. Die Steuerung des Jumbos überfordert
keinen Piloten und schon schnell gelingen Landungen ohne Probleme. Auch die
Schubwerte der Triebwerke wirken realistisch.
Mangels Erfahrung am realen Vorbild kann natürlich über den Realismus keine
Aussage gemacht werden. Es scheint aber auf jedem Fall keine Probleme mit
dem Flugverhalten zu geben.
Sound:
Dass vier Triebwerke richtig viel Lärm verursachen ist eigentlich klar
und das kann man bei der PMDG747 auch nicht anders erwarten. Dem ist leider
nicht so. Im Cockpit hören sich die 4 Triebwerke, ob von General Electric,
Rolls Royce oder Pratt & Whitney, satt und kräftig an. Von außen allerdings
ähneln sie bei Vollschub eher einem sehr lauten Leerlaufszustand. Was im
Gegensatz zu einigen Freewaresounds, wie dem aus der MelJet 747 oder aus dem
Soundfile "747-ge-cf6-80c2b1.zip" von Christoffer Petersen fehlt ist das
richtige "Brummen". Sie "heulen" zwar schön laut, aber das kraftvolle
Brummen ist leider nur im Cockpit zu hören. Einige Freewarepakete haben
dagegen einen sehr kraftvollen Sound, der eine Königin der Lüfte eher hätte
in Szene setzen können. Der Umkehrschub ist in der Außenansicht auch nicht
als dieser zu erkennen, Grund ist der selbige, einfach viel zu leise und der
nötige Lärm ist auch nur im Cockpit hörbar. Sehr Negativ ist leider auch die
Tatsache, dass alle Triebwerkvarianten das selbe Soundpaket haben. Im
vergleich der Tonkurven kommt man zum selben Ergebnis. Einziger Unterschied
ist nur das der GE-Sound etwas lauter ist als die anderen beiden.

Einen Pluspunkt verdient sich PMDG dann doch wieder durch das Cockpitambiente. Ob der Landeklappenhebel oder Schalter im Overhead, außer der Knöpfe auf der Autopilotkonsole bringt so gut wie jeder Schalter oder Knopf einen Klick mit sich. Systemsounds wie GPWS, Masterwarning oder Autopilot-Disconnecting sind kräftige Alarmsignale die wirklich nicht zu überhören und auch perfekt auf das, was mit dem Flugzeug gerade gemacht wird, ausgerichtet sind. Auch hört man zum Beispiel ein dumpfes Brummen wenn die Störklappen ausgefahren sind. Einen virtuellen Copiloten findet man leider nur beim Push Back und beim Start. Beim Ersteren ist ein Dialog zwischen Pilot, Copilot und Pushback-Fahrer dabei, welcher sehr real klingt (auch durch das Sprachverhalten). Beim Start bekommt man die V-Geschwindigkeiten und "80 Knots" angesagt.
Alles in einem überzeugt der Sound nur halbwegs. So was in einem so teuren Paywareflugzeug ist nicht ganz nachvollziehbar, vor allem da nur EIN Soundpaket mitgeliefert ist, obwohl es eigentlich 3 verschiedene wären. Da man ein Flugzeug aber auch normalerweise von innen steuert und sich der Innensound wesentlich besser anhört kann man dies alles gerade noch so durchgehen lassen.
Performance:
Kann dies gut gehen? Bisher haben wir über die unzähligen Funktionen und
Möglichkeiten des Add Ons berichtet. Unweigerlich bietet die 747-400 Queen
of the Skies viel fürs Auge. Doch ohne eine gute Performance ist alles
vergebens. Wir machten uns auf und durchforschten den Urwald der Performance
für euch.

Als Grundlage für unsere Bewertung haben wir die eingangs erwähnten Flugzeuge ein letztes Mal einander gegenüber gestellt. Hierbei schnitt die 747 von PMDG jeweils am schlechtesten ab, dies jedoch nur mit geringem Abstand zur Konkurrenz. Der Unterschied beim Aussenmodell und dem virtuellen Cockpit liegt wohl in der Anzahl an Punkten im Modell. Dass sich diese Differenz jedoch nicht im gleichen Ausmaß auf die Performance niederschlägt spricht für die Umsetzung des PMDG-Teams.
Eine solche Maschine benötigt logischerweise einen grossen Anteil an Rechenleistung und besonders bei schwächeren Systemen kann dies auf Grossflughäfen wie New York JFK oder Paris CDG zu einer schlechten Bildwiederholrate führen. Doch benötigt die 747 in Anbetracht der enthaltenen Möglichkeiten nicht diese Menge an Frames die zu einem Spielspassverlust führen würde und so kann in diesem Bereich beruhigt von einer gelungenen Performance gesprochen werden. 8 von 10 möglichen Sternen.
Fazit:
Dass PMDG gute Add Ons entwickeln kann ist nicht erst seit der Umsetzung
der vorliegenden 747 klar. Schon ihre Express-Versionen der bekannten Beech
1900 Serie wie auch die zu Beginn verbuggte 737 geniessen in Simmerkreisen
hohe Beliebtheit. Mit der Precision Manuals Development Group findet man auf
dem Markt einen klaren Leader bezogen auf Airliner Simulationen.
Unsere Redakteure haben nun unzählige Stunden in der Königin verbracht,
haben ein aufwändiges und umfangreiches Testverfahren durchgeführt und alle
sind zu ein und demselben Schluss gekommen:
Die 747-400 überzeugt und begeistert beinahe in allen
Belangen! Das Aussenmodell ist das detaillierteste auf dem Markt und sieht
einfach gigantisch aus. Zusammen mit den hervorragenden Texturen fügt es
sich zu einem fantastischen Kunstwerk zusammen. Lediglich bei den
Animationen hätte man etwas mehr tun können, beispielsweise Bodenfahrzeuge
oder Ähnliches.
Die hervorragende Qualität setzt sich im Inneren des Riesenvogels fort: das
2D Panel sieht genial aus und fast alle Systeme wurden hervorragend
umgesetzt. Leider fehlt ein Wetterradar, was bei dem Preis eigentlich nicht
der Fall sein sollte.
Das 3D-Panel kann darüber beinahe wieder hinweg trösten: Es ist das
Detaillierteste, das es im Moment gibt. Besonders beeindruckend war die
Flüssigkeit und Ablesbarkeit der Instrumente.
Von den Geräuschen waren wir nicht ganz so begeistert: zu klein sind die
Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Triebwerksvarianten.
Die Performance ist, wenn man die Komplexität des Addons berücksichtigt,
sehr gut und man kann die 747 auch auf schwächeren Systemen ohne Probleme
fliegen.
Interessant ist natürlich noch die Frage des Preis-/Leistungs-Verhältnisses.
Mit ca. 43€ kostet die 747 12€ mehr als die Level-D B767. Die Komplexität
der Instrumentenbretter ist ähnlich, so wird der Unterschied vor allem durch
das Aussenmodell und das virtuelle Panel enstanden sein. Und da kann die
PMDG 747 gegenüber der Level-D 767 tatsächlich punkten. Über die
Angemessenheit eines Preises zu entscheiden, ist nicht immer einfach, aber
generell liegt dieses Addon an der Schmerzgrenze.
Zum Schluss möchten wir auf den eingangs erwähnten Begriff des "Dream Teams" zurück kommen. Die Ausgangslage, die durch die Kombination einer der beliebtesten Flightsim-Designergruppen und dem wohl bekanntesten Flugzeug der Welt entstanden ist, liess einiges erhoffen. Und die Erwartungen wurden zum grössten Teil erfüllt. Blickt man über kleinere Mängel, wie das fehlende Wetterradar hinweg, hat man mit der PMDG Boeing B747-400 das beste Airlineraddon vor sich, das es im Moment zu kaufen gibt. Und so kann der Kauf auch nur empfohlen werden.
Zusätlich verleiht die Redaktion der "Queen of the Skies" einen Award for Excellence in Aircraftdesign. Im Gegensatz zum "Award for Innovation" bedeutet dieser nicht unbedingt, dass viele neue und revolutionäre Techniken zum Einsatz kamen. Es ist viel mehr der riesige Umfang, der sich vom Manual bis zum virtuellen Cockpit über alle Bereiche des Addons erstreckt, der zu dieser Entscheidung geführt hat. Einige Teilbereiche mögen bei anderen Spitzenaddons eine Spur besser umgesetzt worden sein. Bei der riesigen 747 ist es aber der überaus grosse Umfang, bei dem die Genauigkeit im Detail trotzdem nicht verloren ging.
Bewertung:
Pro:
+ Einfacher Kauf, rasche und problemlose Installation
+ Umfangreiche Konfigurations-Tools
+ Sehr ausführliches Manual, deckt alles professionell ab
+ Unmengen an Bemalungen von PMDG
+ Gelungene Performance
+ Gute Texturen
+ Hervorragendes Aussenmodell
+ Animationen sind gut
+ Hervorragende Optik im Panel
+ Fast alle Systeme wurden umgesetzt
+ Hervorragendes 3D Panel mit vielen Animationen
Kontra:
- Stolzer Preis
- Außensound
- Nur ein Soundpaket
- Mehr Möglichkeiten bei den Animationen des Aussenmodells
- Wetterradar fehlt

Screenshotstory:
Als besondere Beigabe können wir euch eine Screenshotstory eines Fluges
von Paris Charles-de-Gaulle nach Tel Aviv, natürlich an Board der 747-400.
Die Screenshotgeschichte ist aus den Federn von Tobias Niederhauser >>
Lesen!
Download Version:
Mehr Informationen bei PMDG.
Preis: 54.95$
Kauf
CD-Version Version:
Mehr Informationen bei Aerosoft.
Preis: 59.99€
Kauf
Empfehlung der Redaktion
Die Redaktion von flugsimulation.com empfiehlt den Kauf der CD-Version.
Dies aus dem Hauptgrund, dass dem Produkt deutsche Handbücher beiliegen.
Tis Meyer, Jorin Bonney, Dimitri Alymow und Sales Wick für flugsimulation.com | Veröffentlicht am 27.09.2005 | Counter: 35537 Besucher
Mit freundlicher Unterstützung von Tobias Niederhauser.
| Ich bin ebenfalls stolzer Besitzer einer 747 von PMDG und möchte hiermit sagen, dass es das beste Add-on ist, dass mir jemals unter die Finger gekommen ist. Super Außenmodell, cooles Cockpit mit vielen Animationen! Einfach Klasse!! Sehr zu empfelen! |